Ein Viertel aller Säugetiere vom Aussterben bedroht
publiziert: Montag, 6. Okt 2008 / 14:58 Uhr / aktualisiert: Montag, 6. Okt 2008 / 18:45 Uhr

Barcelona - Rund ein Viertel aller Arten von Säugetieren sind weltweit vom Aussterben bedroht. Dies zeigt die Rote Liste der bedrohten Tiere und Pflanzen, welche die Weltnaturschutzunion (IUCN) an einem Kongress in Barcelona vorlegte.

Auch Delfine stehen auf der Liste aussterbender Säugetiere.
Auch Delfine stehen auf der Liste aussterbender Säugetiere.
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Insgesamt untersuchte die Weltnaturschutzunion dieses Jahr 44 800 Tier- und Pflanzenarten auf ihre Gefährdung hin. Mehr als ein Drittel davon gelten als vom Aussterben bedroht. Das seien 16 900 Arten, 1300 mehr als vor einem Jahr, schreibt die Organisation, die ihren Sitz in Gland im Kanton Waadt hat.

Ihr besonderes Augenmerk hatten die Forscher diesmal auf die Säugetiere gerichtet. «Noch zu unseren Lebenszeiten könnten hunderte von Säugetierarten als Folge des menschlichen Handelns verloren gehen», sagte IUCN-Chefin Julia Marton-Lefèbvre. Von den rund 4500 auf Bedrohung hin untersuchten Säugetierarten sind 1140 bedroht.

188 Säuger werden in der Roten Liste unter der Kategorie der am stärksten bedrohten Arten geführt. Dazu gehört der Iberische Luchs (Lynx pardinus), von dem in Spanien noch 80 bis 140 ausgewachsene Exemplare leben. Der Davidshirsch (Elaphurus davidianis) in China gilt in der Wildnis gar als ausgestorben.

Schweizer Arten auf roter Liste

Die Rote Liste verzeichnet auch einige positive Entwicklungen. Beim Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana) nahmen die Bestände in Ost- und Südafrika so stark zu, dass der Grad der Gefährdung zurückging. Wildpferde (Equuus ferrus) wurden in der Mongolei erfolgreich ausgesetzt.

Auch einige in der Schweiz vorkommende Arten stehen auf der Roten Liste, wie der WWF Schweiz mitteilte. Dazu gehöre unter anderen das Wildkaninchen. Auch Luchs, Braunbär, Wolf, Biber, Rothirsch und zahlreiche Schweizer Fledermausarten sind auf der Roten Liste der IUCN aufgeführt.

(ht/sda)

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