«Ein Zeichen der Hoffnung»
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 20:13 Uhr

New York - Die UNO-Generalversammlung hat in New York das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen angenommen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf begrüsste die Annahme.

Jakob Kellenberger hofft auf eine schnelle Ratifizierung des Übereinkommens.
Jakob Kellenberger hofft auf eine schnelle Ratifizierung des Übereinkommens.
IKRK-Präsident Jakob Kellenberger sagte gemäss einer Mitteilung, die Annahme sei «ein Zeichen der Hoffnung für die Zukunft».

Die Unterstützung, die das Übereinkommen von einer grossen Zahl von Staaten erhalten habe, sei beruhigend. Er sei zuversichtlich, dass es von den Staaten schnell ratifiziert werde.

Es sei das ersten Mal, dass ein internationaler Vertrag von den Staaten fordere, dass diese das Verbrechen des Verschwindenlassens in ihre innerstaatliche Gesetzgebung aufnehmen und die Täter verfolgen und bestrafen würden, schreibt das IKRK.

Keine geheimen Inhaftierungen

Das Übereinkommen verbietet zudem geheime Inhaftierungen. Ferner verpflichtet es die Staaten, alle Häftlinge in offiziell anerkannten Haftstätten festzuhalten.

Die Staaten sollen zudem laufend offizielle Verzeichnisse und detaillierte Akten über alle Häftlinge führen, diesen den Kontakt zu ihren Familien und Rechtsberatern gestatten und den zuständigen Behörden Zugang zu den Häftlingen gewähren.

«All das sind entscheidende Massnahmen, um ein Verschwindenlassen zu verhindern und die Gefahr von Folter und Tod auf ein Minimum herabzusetzen», schreibt das IKRK weiter. Die Konvention lege auch das Recht der Familien fest, das Schicksal und den Aufenthaltsort gefangener Angehöriger zu kennen.

Ende Juni hatte bereits der UNO-Menschenrechtsrat in Genf die Konvention einstimmig angenommen. Sie tritt in Kraft, wenn sie von 20 Ländern ratifiziert worden ist.

(rr/sda)

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