Bacsinszky zufrieden
«Ein grosser Sieg für mich»
publiziert: Dienstag, 19. Jan 2016 / 11:30 Uhr
Timea Bacsinszky ist auf dem richtigen Weg.
Timea Bacsinszky ist auf dem richtigen Weg.

Nach drei Wochen in Australien konnte Timea Bacsinszky (WTA 14) erstmals in dieser Saison jubeln. Den 6:3, 7:5-Erfolg über Katerina Siniakova (WTA 98) erachtet sie als einen ihrer wichtigeren.

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Wenn die Nummer 14 der Welt gegen die Nummer 98 gewinnt, tönt das eigentlich nach Pflichtsieg. «Für mich war das aber ein grosser Sieg, ein wichtiger Erfolg, denn dieser Sieg liefert mir die Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin», meinte Timea Bacsinszky.

Die letzte Saison musste sie im Oktober wegen Knieproblemen vorzeitig abbrechen. Danach war Geduld gefragt. Bacsinszky: «Ich wusste, als ich nach Australien flog, dass ich gegenüber der Konkurrenz einen Trainingsrückstand aufzuholen habe. Die Niederlagen in Brisbane und Sydney kamen deshalb nicht überraschend. Trotz der Niederlagen waren die Spiele ermutigend. Und jetzt bin ich froh, dass ich gegen eine aufstrebende Spielerin bei nicht einfachen Bedingungen gut spielte und verdient gewann.»

Start nicht optimal

Nur der Start gelang Bacsinszky nicht optimal. Nach zehn Minuten lag sie 0:2 zurück. Danach gewann sie aber fünf Games hintereinander und geriet in der Folge nie mehr mit einem Break in Rückstand. Im zweiten Satz verspielte die 26-Jährige aus Lausanne zweimal einen Breakvorsprung, nach 100 Minuten verwandelte sie den Matchball.

«Ich bin einfach nur zufrieden. Ich musste viel Trainingsarbeit investieren, um in Australien überhaupt schon wieder mithalten zu können. Und ich staunte selber, wie es mir gelang, Emotionen und Stress während des umkämpften Spiels unter Kontrolle zu halten.»

Zurück auf der Siegesstrasse

Bacsinszky feierte gegen Siniakova den ersten Sieg nach vier Niederlagen hintereinander. Als sie im Spätsommer letztmals fünf Spiele in Folge verloren hatte, folgte auf den ersten Sieg umgehend die Finalqualifikation am Premium-Turnier von Peking. Setzt Bacsinszky nun auch in Melbourne zum Durchmarsch an? Immerhin ist sie die einzige Schweizerin, die in ihrer Tableau-Sektion nicht von Mitfavoriten oder Mitfavoritinnen umzingelt ist.

«Ich nehme Spiel um Spiel. Auch die nächste Runde bringt mir mit Annika Beck eine äusserst gefährliche Gegnerin. Das bislang einzige Spiel gegen sie habe ich vor 15 Monaten in Luxemburg verloren», so Bacsinszky.

(bg/Si)

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