Eine To-do-Lebensliste soll dem eigenen Glück helfen
publiziert: Montag, 10. Aug 2015 / 14:00 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Aug 2015 / 14:54 Uhr

Die Schweiz ist das glücklichste Land auf der Erde laut blick.ch. Der Grund: Sie nehmen sich und das Leben nicht zu ernst. Soziale Beziehungen, Respekt und Aufmerksamkeit haben in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Die meisten Schweizer überlegen sich keine Lebensziele, sondern nehmen das Leben, wie es kommt.

Eine Studie von parship.ch, der führenden Online-Partneragentur in der Schweiz, ergab, dass zwei Drittel keine To-do-Liste erstellen. Besonders ältere Menschen in der Schweiz finden, dass es nicht nötig ist, die Lebenswünsche schriftlich festzuhalten. Anders sieht es bei den 18 bis 29-Jährigen aus, die sich eine persönliche Lebensliste kreieren. Ganz oben auf ihrer Liste stehen Wünsche wie Reisen, Karriere oder Familie. Wichtig ist, dass die To-do-Liste durchdacht ist und realistische Ziele enthält. Dann verzettelt sich der Schweizer nicht, sondern lebt ein ausgeglichenes, reiches Leben.

Tutorial einer To-do-Liste

1. Prioritäten festlegen


Zuerst sollte jedermann darüber nachdenken, welche Rolle er in der Gegenwart spielen will und welche Pläne er in der nächsten Zeit erledigen möchte. Die Aufgabenliste kann aus Worten bestehen oder aus ganzen Sätzen, mit denen der Verfasser das Leben beschreibt. Sie sollten Dinge enthalten, die als erstrebenswertes Ziel im Leben einzustufen sind. Das kann zum Beispiel eine Reise an einen speziellen Ort sein oder der Wunsch, anderen Leuten dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Alle Ziele sollten realistisch und möglichst umsetzbar sein. Die anstehenden Lebensaufgaben sollten nach Relevanz gewichtet und sortiert werden.

2. Inhalte der Lebensliste

Das Schöne ist, dass keiner vorschreibt, was in einer To-do-Liste enthalten sein soll. Die Liste kann Filme oder Bücher enthalten, die der Verfasser in der nächsten Zeit sehen und lesen möchte. Auch Orte, Stadtrundgänge oder Ausflüge, die die Person unbedingt besuchen oder machen will, können auf dem Zettel stehen. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Liste mit möglichen Datepartnern zu erstellen. Eine weitere Idee sind tägliche To-do-Listen, welche die wichtigsten Dinge des Tages enthalten. Wer einen Partner hat, kann gemeinsam mit ihm eine Rangliste über gemeinsame Unternehmungen verfassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

3. To-do-Liste erstellen

To-do-Listen gibt es in unterschiedlichen Formen. Das kann ein Wegwerfzettel, eine Excel Tabelle, ein Fragenkatalog oder eine Einkaufsliste sein. Die einfachste Form einer Aufgabenliste ist eine Tabelle, die eine Spalte enthält. Darauf vermerkt der Lebensplaner seine Wünsche mit erstens, zweitens, drittens usw. Anschliessend kann er die Liste in den Geldbeutel stecken und bei sich tragen, an die Wand kleben oder sie an die Kühlschranktür hängen, wo er sie jeden Tag sieht. Wer sich mit dem Erstellen der Liste schwer tut, kann sich selber Fragen stellen und durch einen Fragenkatalog die Lebensziele definieren. Mögliche Fragen, die sich der Verfasser stellen kann, sind:

- Welches Land oder welche Stadt wollten Sie schon immer bereisen?
- Was war der grösste Kindheitstraum?
- Was würden Sie tun, wenn Sie viel Zeit hätten?
- Was würden Sie mit einem Millionengewinn machen?
- Was macht Sie glücklich?

Mit einer App oder einem Programm auf dem Computer lassen sich komplexere To-do-Listen verfassen. Sie enthalten neben den Lebenszielen den geschätzten Zeitaufwand, die benötigten Geldmittel, den gewünschten Zeitpunkt und dergleichen. Handelt es sich um ein schwieriges Lebensziel, wie das Lernen einer Fremdsprache oder das Erreichen des Studienabschlusses, kann der Verfasser dieses Ziel in Teilschritte zerlegen und diese nacheinander ordnen. Dadurch lassen sich Hürden leichter bewältigen und Erfolgsergebnisse stellen sich schneller ein.

Jede To-do-Liste hat ihre Vor- und Nachteile. Bei einer computerbasierten Liste ist der Aufwand gross und ohne den Zugang zum Computer bleibt sie unsichtbar. Allerdings lässt sie sich leicht ergänzen und korrigieren. Handschriftliche Notizen haben einen grossen Merkeffekt und können überall mit herumgetragen werden. Sie verlieren sich aber schnell.

4. Das Andrometer als Vorlage

Das Andrometer ist ein vorgefertigtes Erfolgsbarometer, das vor rund 300 Jahren von dem Linguisten Sir William Jones erfunden wurde, wie hier erläutert wird. Dort lassen sich verschiedene Lebensziele in den verschiedenen Altersstadien nacheinander abzeichnen. Die Modellliste stellt einen Versuch dar, das Leben zu ordnen. Ob der Lebensplan mit dem Andrometer wirklich funktioniert, hängt von jedem selbst ab. Er gibt dem Leben aber eine gewisse Struktur und verändert und wächst mit.

5. Die Lebensziele verfolgen

Hat der Verfasser die Lebensziele schriftlich festgehalten, geht es darum, diese zu verfolgen. Es fühlt sich gut an, wenn ein Ziel aus der Liste gestrichen wird. Und es macht Spass, die Lebensziele der Reihe nach anzugehen. Natürlich können sich diese im Laufe der Zeit verändern. Vielleicht streicht der Planer den einen oder anderen Punkt wieder von der Liste, weil er doch nicht mehr interessant erscheint. Es ist auch möglich, Ziele auf später zu verschieben, wenn diese zu dem gewünschten Zeitpunkt nicht durchführbar sind. Für viele ist es spannend zu beobachten, wie sich die Lebensliste im Laufe der Jahre verändern.

Die Lebensziele der Schweizer

Auch wenn viele Schweizer ihre Lebensziele nicht schriftlich festhalten, haben sie doch Wünsche. Rund 71 % der Befragten möchten einmal im Leben an den Ort ihrer Träume reisen. Ein Drittel strebt an, in der nächsten Zeit einen grossen Geldbetrag auf dem Konto zu haben. Andere wünschen sich, etwas Abenteuerliches oder Sportliches wie Snowboardfahren zu unternehmen, bodenständige Zeitgenossen haben das Thema Wohneigentum auf dem Plan. Bei den jüngeren Menschen finden sich Themen wie Heiraten oder das Gründen einer Familie auf der Lebensliste wieder. Welche Träume der Schweizer auch immer besitzt, mit einer To-do-Liste wird er sie nicht vergessen.

(nb/IFJ)

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