Einfaches und gerechtes Steuersystem
publiziert: Donnerstag, 12. Apr 2007 / 16:19 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Apr 2007 / 16:45 Uhr

Bern - Die FDP will Steuerwettbewerb, eine KMU-freundliche Unternehmenssteuer, sie will die Mehrwertsteuer vereinfachen, Ehepaare einzeln besteuern und die Steuererklärung erleichtern. Das sieht ihr Fiskalprogramm für die nächste Legislatur vor.

Fulvio Pelli will, dass die Schweiz eine «Tiefsteuerinsel» bleibt.
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Die FDP sei überzeugt, dass die Steuern in der Schweiz tiefer sein müssten als in den europäischen Nachbarstaaten, sagte FDP-Präsident Fulvio Pelli vor den Medien in Bern. Ohne einen solchen Standortvorteil habe der Kleinstaat gegenüber Grossstaaten keine Chance.

Nur wenn die Steuerlast für Private und Unternehmen tragbar sei, könnten mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand geschaffen werden, sagte Pelli.

Das Steuersystem müsse den gesellschaftlichen Realitäten angepasst, vereinfacht und transparenter gemacht werden. Längerfristig müsse die Fiskalquote sinken.

Stellung der Bürger stärken

Die FDP wolle den Steuerwettbewerb im Inland und gegenüber dem Ausland beibehalten, sagte Pelli.

Steuerwettbewerb stärke die Stellung der Bürger, halte die Steuern tief, sorge für Effizienz in der Aufgabenerbringung, bremse das Ausgabenwachstum und sei somit ein bewährter Erfolgsfaktor.

Nach dem Übergang zur Individualbesteuerung soll die Besteuerung der natürlichen Personen radikal vereinfacht werden.

Die FDP übernimmt die «Easy Swiss Tax», wie sie die Zürcher Kantonalpartei per Volksinitiative deponiert hat. Vorstösse für eine Revision des Steuerharmonisierungsgesetzes werden im Nationalrat eingereicht.

(rr/sda)

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