Einheitskrankenkasse-Initiative kommt im März vors Volk
publiziert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 10:35 Uhr

Bern - Am 11. März 2007 stimmen Volk und Stände über die linke Volksinitiative «für eine soziale Einheitskrankenkasse» ab.

Am 11.März wird ausschliesslich über die Einheitskrankenkasse abgestimmt.
Am 11.März wird ausschliesslich über die Einheitskrankenkasse abgestimmt.
2 Meldungen im Zusammenhang
Der Bundesrat hat das Begehren als einziges Thema auf den Wahlzettel gesetzt.

Das Volksbegehren verlangt an Stelle der 85 Krankenkassen in der obligatorischen Grundversicherung eine einzige Bundeskrankenkasse. Gleichzeitig will es die Kopfprämien abschaffen und eine Finanzierung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Versicherten einführen.

Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Sie haben auch darauf verzichtet, sie mit einem Gegenvorschlag zu konfrontieren. Sie ziehen ein Konkurrenzsystem mit mehreren Kassen einem Monopol vor. Die Kopfprämien hätten sich bewährt, und der soziale Ausgleich sei durch eine gezielte Prämienverbilligung hergestellt.

Die Initiative wurde im Dezember 2004 mit 111 000 Unterschriften eingereicht. Dahinter steht ein vor allem in der Westschweiz aktives Bündnis der Linken und der Rentner. Die Initiative wird auch von der SP Schweiz unterstützt, die selber mehrere erfolglose Anläufe zu einem Kurswechsel im Gesundheitswesen unternommen hat.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Abstimmung am 5. Juni  Bern - Neben den fünf eidgenössischen Abstimmungsfragen entscheiden am 5. Juni die Stimmberechtigten über zahlreiche kantonale Vorlagen. In den Kantonen St. Gallen und Thurgau wird über das Schicksal der Expo2027 befunden. mehr lesen 
Etschmayer Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle laut einem Geheimplan daher ein volksnaher Alternativvorschlag vor den Wahlen als Killer-Argument gegen die Initiative publik gemacht werden. Dass dieser noch nicht öffentlich ist, liegt mal wieder am Geld. mehr lesen  
Migration, Asyl und Flüchtlinge galten bei der Wählerschaft als wichtigstes Problem. (Symbolbild)
Wahlen 2015  Bern/Lausanne - Die SVP hat ihr gutes Resultat bei den Wahlen 2015 einer soliden Wählerbasis und der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 16°C 28°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
St. Gallen 16°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 16°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Luzern 15°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Genf 16°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 18°C 31°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten