Einigung zwischen SBB und Gewerkschaften
publiziert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 13:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Okt 2006 / 15:04 Uhr

Bern - In den Verhandlungen um den neuen GAV der SBB ist eine Einigung bei den Zulagen erzielt worden: Die Gewerkschaften akzeptieren eine Vereinfachung der Ortszulagen, die mittelfristig der SBB Einsparungen von über 40 Mio. Franken pro Jahr bringt.

SEV-Chef  Pierre-Alain Gentil hält die Schmerzgrenze erreicht.
SEV-Chef Pierre-Alain Gentil hält die Schmerzgrenze erreicht.
Dieses Geld müsse jedoch zwingend für Verbesserungen in anderen Vertragsbereichen eingesetzt werden, erklärte die GAV-Konferenz des Eisenbahnerverbands SEV. Gemäss einer Medienmitteilung sagte SEV- Präsident Pierre-Alain Gentil dabei, dass mit diesem Entgegenkommen «die Schmerzgrenze erreicht» sei.

Eine Lösung beim Kündigungsschutz scheine möglich, wobei der SEV jedoch nicht zu Zugeständnissen bereit sei, heisst es weiter. Damit verblieben in den Verhandlungen um den Gesamtarbeitsvertrag (GAV), der ab Januar 2007 gelten soll, noch die heiklen Punkte Lohn und Arbeitszeit zu klären.

Die Gewerkschaften haben eine Lohnforderung von insgesamt 4 Prozent gestellt. Neben Teuerungsausgleich und individueller Lohnentwicklung ist darin auch eine Reallohnerhöhung enthalten.

41-Stunden-Woche gefordert

Bei der Arbeitszeit liegt gemäss dem SEV die Forderung der SBB auf dem Tisch, die 41-Stunden-Woche einzuführen, an gewissen Orten bis 43,5 Stunden. Für den SEV steht eine Erhöhung der Arbeitszeit ohne Zeitausgleich nicht zur Diskussion, sonst drohe ein massiver Stellenabbau.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Verhandlungen bis Ende November abgeschlossen werden. Die GAV-Konferenz sei jedoch angesichts der gravierenden Differenzen sehr skeptisch, dass es in dieser kurzen Zeit zu einer Einigung kommen könnte, schreibt der SEV.

Der neue GAV müsse mit dem Ende Jahr auslaufenden mindestens gleichwertig sein, sonst gebe es keine Einigung, hielt der SEV fest. Er schliesst dabei auch Streikmassnahmen nicht aus.

(fest/sda)

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