Eishockey: Kampf um letzte Playoff-Plätze
publiziert: Donnerstag, 26. Feb 2004 / 15:29 Uhr

Vor den letzten zwei Runden der Qualifikation in der NLA herrscht bei drei Vereinen Nervosität. Fribourg, Zug und Kloten kämpfen um zwei Playoff-Plätze und haben je 45 Punkte auf dem Konto, wobei die beiden erstgenannten am Sonntag aufeinander treffen.

Kloten kann die Playoffs aus eigener Kraft nicht mehr erreichen.
Kloten kann die Playoffs aus eigener Kraft nicht mehr erreichen.
Klotens Ausgangslage ist die ungemütlichste. Nach der Niederlage am Dienstag im Derby bei den ZSC Lions tragen die Flyers heute Abend gegen Lausanne bereits ihr letztes Qualifikationsspiel aus. Die Zürcher Unterländer müssen auf fremde Hilfe und Punktverluste der direkten Konkurrenten hoffen, um noch unter die ersten acht zu kommen.

Dennoch könnte das Team von Waldimir Jursinow bei einem Sieg gegen Lausanne im Optimalfall die letzte Runde am Sonntag ohne Sorgen verfolgen: Verliert Zug sein Heimspiel gegen Rapperswil und bleibt auch Fribourg gegen Langnau ohne Punkte, steht Kloten als Playoff-Teilnehmer fest. Gleiches gilt auch, sollten Zug und Fribourg heute beide remis spielen. Selbst ein Sieg Fribourgs und eine Niederlage Zugs würde den Flyers die Playoff-Qualifikation bringen.

Definitiv in die Abstiegsrunde verbannt wird Kloten jedoch, sollten Zug und Fribourg heute mehr Punkte holen als die Zürcher. Sie würden zum ersten Mal seit Einführung des Playoffs 1985 die entscheidende Phase der Meisterschaft verpassen. Den Rechenspielen steht jedoch die Form der Klotener entgegen.

Die drei letzten Spiele gingen verloren, und die junge Mannschaft machte zuletzt weder physisch noch psychisch einen gefestigten Eindruck. Gegen Lausanne, das nach dem Trainerwechsel neuen Schwung spüren dürfte, bekundeten die Zürcher in jüngerer Vergangenheit wiederholt Mühe.

Zug und Fribourg im Vorteil

Die scheinbar einfachste Ausgangslage hat der EV Zug. Den Innerschweizern genügt ein Sieg in den verbleibenden Partien gegen Rapperswil (h) und Fribourg (a). Die Zuger können sich sogar zwei Niederlagen leisten, falls Kloten gegen Lausanne ebenfalls verliert. Die Innerschweizer weisen in den direkten Begegnungen gegen Kloten die (deutlich) bessere Bilanz auf.

Selbst einem Vergleich mit Fribourg und Kloten -- sollten alle drei Teams auch am Qualifikations-Ende die gleich Punktzahl aufweisen -- kann das Team von Sean Simpson gelassen entgegenblicken. Sorgen macht dem Kanadier wohl aber der Zustand der eigenen Equipe. Nur ein Sieg und drei Punkte resultierten aus den letzten zehn Partien.

Um nicht den Rechenschieber bemühen zu müssen, braucht Fribourg zwei Siege. Das Team von Jewgeni Popichin bewies mit vier Erfolgen in den letzten fünf Spielen aufsteigende Tendenz. Doch ausgerechnet gegen den heutigen Gegner aus Langnau warten die Freiburger in dieser Saison noch auf den ersten Sieg (2 Remis). Bei einer Niederlage gegen Tigers bietet sich Fribourg noch immer die Chance, sich mit einem Erfolg am Sonntag gegen Zug oberhalb des Strichs zu platzieren.

Tabelle

1. Lugano * 46 33 4 9 186:123 70 2. Bern * 46 30 5 11 169:108 65 3. Genf-Servette * 46 25 6 15 143:118 56 4. Davos * 46 24 7 15 164:124 55 5. ZSC Lions * 48 25 4 19 140:121 54 6. Ambri * 46 21 6 19 146:134 48 7. Fribourg 46 21 3 22 148:132 45 8. Zug 46 20 5 21 112:141 45 ------------------------------------------- 9. Kloten 47 21 3 23 149:130 45 10. Rapperswil-Jona + 47 16 5 26 133:159 37 11. Lausanne + 46 14 3 29 113:169 31 12. Langnau + 46 11 6 29 113:173 28 13. Basel + 46 9 5 32 114:198 23 * = für die Playoffs qualifiziert. + = ohne Playoffchance

Die nächsten Spiele

Freitag, 27. Februar. 51. Runde

Basel - Ambri (19.30 Uhr). Bern - Davos (19.30). Fribourg - Langnau (19.30). Servette - Lugano (19.30). Kloten - Lausanne (19.30). Zug - Rapperswil (19.30).

Sonntag, 29. Februar. 52. Runde

Davos - Lausanne (16.00 Uhr). Fribourg - Zug (16.00). Servette - Bern (16.00). Langnau - Basel (16.00). Lugano - Ambri (16.00).

(bsk/Si)

 
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