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Eishockey: Langnau aggressiv und kämpferisch - vier Punkte
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 18:15 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 23:47 Uhr

Jim Koleff erlebte eine emotionale Woche. Am Mittwoch ereichte ihn der Befund, dass er erneut an Krebs erkrankt ist, am Wochenende holte er mit den SCL Tigers zwei Siege. Morgen, Montag, beginnt der 50-jährige Kanadier-Schweizer die Chemotherapie.

Langnaus Team spielte an diesem Wochenende für seinen an Krebs erkrankten Trainer Jim Koleff.
Langnaus Team spielte an diesem Wochenende für seinen an Krebs erkrankten Trainer Jim Koleff.
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"Mut, Kraft, Zuversicht und Gesundheit". Mit diesem und ähnlichen Spruchbändern verabschiedeten die Fans der SCL Tigers ihren Trainer nach dem 5:3 gegen Ambri-Piotta. Mit Tränen in den Augen stand Jim Koleff auf dem Eis der Ilfishalle und bedankte sich für die Unterstützung. Selbst die Anhänger Ambris skandierten seinen Namen.

Am Samstag in Lausanne und am Sonntag gegen Ambri stand Koleff zum vorerst letzten Mal an der Bande der Emmentaler. Als ob nichts geschehen wäre, coachte er sein Team. Und die Mannschaft bedankte sich auf ihre Weise: So agressiv und kämpferisch sah man Langanu in dieser Saison noch selten.

"Win for Jim" stand auf einem Transparent. Die Langnauer nahmen sich die Botschaft zu Herzen und kippten die Partie gegen Ambri in extremis, nachdem sie bis 129 Sekunden vor Schluss noch 2:3 in Rückstand lagen. Bereits am Samstag hatten die Langnauer in Lausanne (5:3) nach 1:2-Rückstand noch gewonnen. "Ja, das Team ist spürbar näher zusammengerückt", bestätigte Torhüter Marco Streit den Eindruck, der auf dem Eis nicht zu übersehen war.

"Ich wollte die Woche unbedingt mit der Mannschaft beenden. Die Vorbereitung auf die beiden Spiele haben mich abgelenkt", sagte Jim Koleff am Sonntagabend. "Morgen fängt ein neuer Job an. Ich nehme Schritt für Schritt und bin bald zurück", versprach der Meistertrainer von 1999 (mit Lugano). Zum dritten Mal nimmt Koleff den Kampf gegen den Krebs auf. Wann der "Sunnyboy" an die Bande zurückkehrt, ist ungewiss. Er nehme sich die nötige Zeit, so Koleff. "Nur Gott weiss, wann ich wieder da bin."

Ab sofort übernimmt Koleffs Assistent und persönlicher Freund Dave Chambers das Traineramt. Die Mannschaft sei bei ihm in guten Händen, so Koleff, "er ist der bessere Coach." Die Veranwortlichen der Langnauer sind derzeit auf der Suche nach einem Assistenten für Chambers.

Gibt dieser Schicksalsschlag der Mannschaft einen Impuls, um aus der sportlichen Krise herauszukommen? So wahnsinnig und verrückt es tönt -- wenn die Tigers mit dem selben Engagement ans Werk gehen wie am Wochenende, dann werden die Langnauer Fans wieder vermehrt Siege bejubeln können. Am Sonntag war das sportlich erfolgreiche Wochenende nur Nebensache. Sie wünschten sich etwas anderers: "Good luck, Jim!"

(fest/Si)

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