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Eishockey: Lugano jetzt drei Punkte vor Bern
publiziert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 18:36 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Dez 2003 / 20:40 Uhr

Die zweite und letzte Samstag/Sonntag-Doppelrunde der Eishockey-Saison ergab Siege für das Spitzenduo Lugano/Bern und eine Zäsur. Nach Basel und Langnau drohen auch Rapperswil und Lausanne den Anschluss an den Playoffstrich zu verlieren.

Lausannes Matthias Holzer gegen Luganos Andy Näser.
Lausannes Matthias Holzer gegen Luganos Andy Näser.
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An der Tabellenspitze führt der HC Lugano neu mit drei Zählern Vorsprung auf den SC Bern. Die Tessiner haben jedoch zwei Partien mehr gespielt als Bern. Lugano und Bern überstanden das Wochenende mit blanker Weste.

Meister Lugano gewann in Rapperswil 5:2 und besiegte 20 Stunden später Lausanne daheim 4:1. In Rapperswil siegten die Tessiner zum achten Mal diese Saison nach einem Rückstand (1:2). Flavien Conne erwies sich dabei als die grosse Figur.

Drei Wochen lang hatte Conne wegen einer Rippenquetschung pausieren müssen. Gegen die St. Galler lief er erstmals wieder auf -- und kippte im zweiten Abschnitt mit zwei Toren innerhalb von dreieinhalb Minuten zum 3:2 die Partie. Das siegsichernde 4:2 erzielte Verteidiger Noel Guyaz, der zuletzt ebenfalls verletzt gefehlt hatte.

Bern gewann sein einziges Wochenendspiel in Zug mit Glück 3:2, obwohl sieben Spieler und vier Stammverteidiger fehlten und neben Thomas Ziegler mit Yves Sarault ein zweiter Stürmer verteidigen musste. Der Kanadier Sébastien Bordeleau erzielte 106 Sekunden vor Schluss das 3:2 für die Berner. Zuvor hatte Paul Di Pietro in der 46. Minute ausgeglichen und Patrick Fischer in der 50. Minute den Pfosten getroffen.

Lausanne und Rapperswil punktelos

Weil Lugano (1.) und Bern (2.) schon neun und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz aufweisen, konzentriert sich die Spannung auf den Strichkampf. Selbst dort droht indes eine Zäsur: Rapperswil und Lausanne verlieren den Kontakt zu Platz 8. Beide Teams gingen übers Wochenende zweimal leer aus. Rapperswil verlor nach dem 2:5 gegen Lugano beim HC Davos mit dem gleichen Resultat, wobei die während der Saison verpflichteten Todd Elik (3) und Jonas Höglund (2) die Davoser-Tore erzielten.

Lausanne verlor am Samstag daheim gegen Langnau 3:5 und am Sonntag in Lugano 1:4. Die erste Heimniederlage gegen Langnau in dieser Saison (am 1.11.) hatte Mike McParland den Trainerjob gekostet, obwohl damals der Rückstand auf Platz 8 nur drei Zähler betragen hatte. Mittlerweile fehlen sechs Punkte zu Platz 8, Riccardo Fuhrers Job befindet sich jedoch nicht in Gefahr.

Zwei Siege für Koleff

Von den unter dem Strich platzierten Teams liessen die SCL Tigers aufhorchen. Zum ersten Mal seit dem 5./6. Januar 2001 holten sie aus einer Doppelrunde vier Punkte. Die Langnauer Spieler legten sich für den wieder an Krebs erkrankten Coach Jim Koleff mächtig ins Zeug und besiegten jeweils nach Rückständen Lausanne und Ambri mit 5:3. Dramatisch war insbesondere die Wende im Heimspiel am Sonntag gegen Ambri: Nach zwei Dritteln führten die Leventiner 3:1, erst 129 Sekunden vor Schluss gelang Robert Petrovicky das 3:3. Nur 27 Sekunden später erzielte Daniel Steiner das wegweisende 4:3; 51 Sekunden vor Schluss traf Pierre-Alain Ançay im Powerplay noch zum 5:3.

Damit rutschte Ambri 20 Stunden nach dem Offensivspektakel gegen die ZSC Lions (8:4) wieder unter den Strich auf Platz 9 ab. Alle Teams auf den Plätzen 4 (Davos) bis 9 (Ambri) eroberten zwei Punkte, so dass von der Ranglistenkonstellation her alles beim alten blieb.

Kloten beendete mit einem 4:3-Erfolg in Fribourg die längste Durststrecke seit 1986 und der Einführung der Playoffs. Sechs Mal hintereinander hatten die Kloten Flyers verloren, ehe sie bei Gottéron zum Siegen zurückfanden. Gianni Ehrensperger erzielte mit dem 4:2 in der 48. Minute in seinem erst vierten NLA-Spiel den "Gamewinner" für Kloten.

Samstag:

Ambri - ZSC Lions 8:4 (2:2, 5:0, 1:2)
Basel - Fribourg 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)
Kloten - Genf-Servette 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)
Lausanne - Langnau 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)
Rapperswil-Jona - Lugano 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)
Zug - Bern 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

Sonntag:

Davos - Rapperswil-Jona 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)
Fribourg - Kloten 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)
Genf-Servette - Zug 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Lugano - Lausanne 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)
Langnau - Ambri 5:3 (1:0, 0:3, 4:0)

Tabelle:

1. Lugano 32 23 3 6 130: 82 49 2. Bern 30 21 4 5 112: 72 46 3. ZSC Lions 31 17 3 11 98: 85 37 4. Davos 30 14 4 12 97: 85 32 5. Genf-Servette 29 14 3 12 84: 79 31 6. Zug 30 14 3 13 76: 90 31 7. Kloten 31 15 1 15 105: 86 31 8. Fribourg 31 14 2 15 99: 92 30 -------------------------------------------- 9. Ambri 30 12 4 14 94: 90 28 10. Rapperswil-Jona 31 11 3 17 89:105 25 11. Lausanne 31 11 2 18 79:105 24 12. Langnau 29 7 3 19 78:116 17 13. Basel 29 5 3 21 63:117 13

Skorerliste.
: 1. Mike Maneluk (Lugano) 51 Punkte (21 Tore/30 Assists). 2. Ville Peltonen (Lugano) 46 (16/30). 3. Petteri Nummelin (Lugano) 44 (15/29). 4. Jean-Guy Trudel (Ambri) 40 (20/20). 5. Andrej Baschkirow (Lausanne) 40 (17/23). 6. Jan Alston (ZSC Lions) 36 (16/20). 7. Daniel Steiner (Langnau) 35 (20/15). 8. Reto von Arx (Davos) 35 (16/19). 9. Kimmo Rintanen (Kloten) und Stacy Roest (Rapperswil) je 35 (15/20).

Die nächsten Spiele:
Dienstag, 23. Dezember. 34. Runde: Ambri - Lugano (19.30 Uhr). Basel - Langnau (19.30). Bern - Servette (19.30). Kloten - ZSC Lions (19.30). Lausanne - Davos (19.30). Zug - Fribourg (19.30).

(fest/Si)

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