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Eishockey: Meister Lugano führt nach zwei Runden die Tabelle an
publiziert: Samstag, 13. Sep 2003 / 22:43 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Sep 2003 / 17:03 Uhr

Lugano führt nach zwei Runden die NLA-Tabelle schon an und kann am Montag im Derby gegen Ambri den Vorsprung ausbauen. Das Team der Stunde beim Saisonstart ist indes der SC Bern. Erstmals seit 1990 starteten die Berner mit zwei Siegen in eine Saison.

Die Luganesi haben allen Grund zum Jubeln. Der Meister führt in der Tabelle.
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Vor 13 Jahren, es war die Zeit von Rexi Ruotsalainen und Alan Haworth, startete Bern mit einem 9:3 in Ambri und einem 6:1 daheim gegen Gottéron in die Saison, die sieben Monate später mit einem Titelgewinn endete.

Derart überlegen war Bern in den ersten Partien dieser Saison noch nicht. Auf das dramatische 6:4 in Rapperswil (mit vier Toren im Finish innerhalb von 112 Sekunden) folgte ein souveränes 4:1 im Spitzenkampf gegen die ZSC Lions. 13 003 Zuschauer in der Allmend waren begeistert.

Für Bern war es der dritte Sieg in Serie gegen den ehemaligen Angstgegner aus Zürich. Yves Sarault erwies sich als die grosse Figur des intensiven Spiels: Der Kanadier brachte im Mitteldrittel den SCB innerhalb von neun Minuten mit je einem Powerplay- und Shorthander-Tor 2:0 in Führung.

Davos kommt ins Gerede

So gross wie in Bern die Begeisterung ist in Davos nach zwei Niederlagen die Ernüchterung. Der Meister von 2002 verlor nach der Pleite in Lausanne auch das erste Heimspiel gegen Lugano mit 2:3. Natürlich ist dieser Saisonstart noch kein Grund für Panik.

"Ich bin sogar zufrieden mit der Mannschaft", meinte Coach Arno Del Curto. "Wir sind am Freitag spät aus Lausanne nach Hause gekommen. Dennoch haben wir gegen Lugano gut gespielt und uns viele Chancen herausgespielt. Irgendwann werden wir diese Chancen auch wieder verwerten können."

Dennoch: wer die Saison freiwillig mit bloss zwei Ausländern beginnt und den Spielern im Sommer auch noch den Lohn kürzen muss, der kommt mit null Punkten nach zwei Spielen sofort ins Gerede.

Für Davos spricht: Auch vor zwei Jahren ging der Saisonstart "in die Hose" -- damals sogar mit drei Niederlagen, wovon eine gegen Chur. Im April feierten Del Curto und Co. aber den Meistertitel.

Noch hinter Davos klassiert ist nach zwei Runden Rapperswil. Den St. Gallern scheint in diesem Herbst der gute Start, der sie in vergangenen Jahren stets weit nach vorne getragen hat, nicht zu gelingen. In Fribourg verlor Rapperswil-Jona 2:3, wobei Beni Plüss für Gottéron zwei Tore markierte.

Plüss war erst kurz vor dem Saisonstart von Langnau freigegeben worden, weil er den Emmentalern nicht genügte. In Freiburg beweist er nun, dass er durchaus für wichtige NLA-Tore gut ist. Rapperswil startet erstmals seit 1998 mit zwei Niederlagen in eine Saison.

Erster NLA-Sieg seit 1961

Den besseren Start als der SCRJ erwischte Aussenseiter Basel: Der Aufsteiger kam mit 3:1 gegen Langnau zum ersten NLA-Sieg seit dem 2. Dezember 1961. Damals besiegte Basel die Young Sprinter aus Neuenburg 3:2, ehe sie sich anderthalb Jahre und 33 Niederlagen in Serie später in die NLB verabschiedeten.

Riccardo Signorell und Dan Hodgson schossen Basel im Startdrittel gegen Langnau 2:0 in Führung. Die SCL Tigers durften nach Thibaut Monnets Anschlusstor (49.) lediglich 40 Sekunden lang hoffen, dann stellte Philipp Orlandi den alten Abstand wieder her und sicherte Basel den Sieg.

Zwei Rückkehrer sicherten dem EV Zug den 3:2-Sieg in seinem Saisoneröffnungsspiel gegen die Kloten Flyers. Dani Giger auf Vorarbeit von Patrick Fischer erzielte in Überzahl in der 46. Minute den "Gamewinner" zum 3:1.

Giger war via Fribourg und Rapperswil nach Zug zurückgekehrt, Patrick Fischer war von Davos gekommen. Giger und Fischer I sind vor fünfeinhalb Jahren mit Zug Schweizer Meister geworden.

Erst in der hektischen Schlussphase setzte sich Ambri gegen Lausanne 4:2 durch. Marco Bayer und Loic Burkhalter (ins leere Tor) führten die Entscheidung herbei. Das 4:2 fiel bei dreifacher nummerischer Unterzahl. Lausannes Torhüter Schürch hatte einem sechsten Feldspieler Platz gemacht, Ambris Trudel und Gazzaroli sassen auf der Starfbank.

Davos - Lugano 2:3 (0:1, 1:0, 1:2). Bern - ZSC Lions 4:1 (0:0, 3:1, 1:0). Zug - Kloten 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). Basel - Langnau 3:1 (2:0, 0:0, 1:1). Fribourg - Rapperswil-Jona 3:2 (1:0, 1:1, 1:1). Ambri - Lausanne 4:2 (1:0, 1:2, 2:0).

Tabelle

1. Lugano 2/4 (11:3) 2. Bern 2/4 (10:5) 3. Ambri 1/2 (4:2) 4. Zug 1/2 (3:2) 5. Langnau 2/2 (7:7) 6. Kloten 2/2 (6:6) 7. Fribourg 2/2 (7:8) 8. Lausanne 2/2 (5:6) 9. Basel 2/2 (4:9) 10. Genf-Servette 1/0 (3:4) 11. ZSC Lions 1/0 (1:4) 12. Davos 2/0 (4:6) 13. Rapperswil-Jona 2/0 (6:9).

(tr/Si)

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