Eishockey-WM-Splitter
publiziert: Montag, 27. Apr 2009 / 20:58 Uhr / aktualisiert: Montag, 27. Apr 2009 / 21:14 Uhr

Warum Ralph Krueger aus dem Schlaf gehauen wurde, wie das Tram zum Teambuss wird und warum das Schweizer Fernsehen schon jetzt mit der WM zufrieden sein kann.

Im Tram nicht erkannt: Captain Mark Streit.
Im Tram nicht erkannt: Captain Mark Streit.
3 Meldungen im Zusammenhang
Wenig Schlaf

Nationaltrainer Ralph Krueger dürfte in der Nacht von Sonntag auf Montag nur zu ganz wenig Schlaf gekommen sein. Nachdem er das Abendspiel zwischen Russland und Frankreich beobachtet hatte, erhielt er um 3.30 Uhr Schweizer Zeit von Yannick Weber telefonisch die Zusage, dass er in die Schweiz reist.

Unbehelligt

Dass sich Prominente in der Schweiz unbehelligt in der Öffentlichkeit bewegen können, ist keine neue Erkenntnis. Und so ziehen in Bern auch zahlreiche Eishockeyaner das Tram den offiziellen Teambussen vor, um zwischen dem Stadion und dem Hotel Allegro in der Innenstadt hin und her zu pendeln. Dass der amerikanische Trainer Ron Wilson dabei unerkannt blieb, ist keine grosse Überraschung. Dass jedoch auch von Mark Streit keine Kenntnis genommen wurde, überrascht schon eher.

Nichts verlernt

Dass er nur wenig von seinem Können eingebüsst hat, bewies der russische Nationaltrainer Slawa Bykow im gestrigen Training. Im abschliessenden «Mätschli» machte auch der ehemalige Starstürmer mit. Und Bykow hinterliess dabei keineswegs eine schlechte Figur. Etwas ungelenkiger bewegte sich im selben Spiel Torhüter Ilja Bryzgalow, der sich mit der Goalieausrüstung als Stürmer betätigte.

Gute Quoten

Die ersten beiden Spiele verliefen nicht nur für das Nationalteam erfolgreich, sondern auch für das Schweizer Fernsehen. Die Partie gegen Frankreich verfolgten auf SF2 397'000 Zuschauer (Marktanteil 23,4 Prozent), gegen Deutschland sassen in der Deutschschweiz gar 402'000 Personen (43,2) vor dem TV-Gerät - ausgezeichnete Werte für Eishockey-Partien. Beim deutschen Sportsender DSF verfolgten im Schnitt 430'000 Fans (5,5) die Live-Übertragung. Die Verlängerung sahen 600'000 Leute.

Brisanz

Die heutige Partie zwischen Weissrussland und Aufsteiger Ungarn in Kloten ist in doppelter Hinsicht brisant. Einerseits könnte Ungarn mit einem Sieg die Weissrussen in die Relegationsrunde befördern. Andererseits sind die beiden Länder Konkurrenten im Kampf um die WM-Vergabe 2014. Den Entscheid fällt der Kongress des Weltverbandes am 8. Mai in Bern.

(tri/Si)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Trainer Bengt-Ake Gustafsson schickte Christian Berglund nach Hause.
Nicht nur die Schweiz hat mit ... mehr lesen
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 6°C 7°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 8°C 8°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 5°C 4°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, aber kaum Regen
Bern 6°C 6°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Luzern 5°C 8°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 10°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 5°C 9°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten