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Eishockey/WM03: Tschechien und Slowakei in den Halbfinals gescheitert
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 22:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Mai 2003 / 23:05 Uhr

Kanada steht erstmals seit dem letzten Titelgewinn 1997 wieder im WM-Final. Die Kanadier besiegten in Helsinki Tschechien 8:4. Der Finalgegner heisst wie vor sechs Jahren Schweden. Das Team von Hardy Nilsson enttrohnte Titelhalter Slowakei mit 4:1.

Jan Alston spielte nicht.
Jan Alston spielte nicht.
1997, bei der letzten Weltmeisterschaft in Finnland, führte der Final Kanada - Schweden über drei Spiele und eine Best-of-3-Serie. Schweden gewann das erste Spiel 3:2, Kanada setzte sich danach aber 3:1 und 2:1 durch. Diesmal fällt die Entscheidung über Gold in nur einem Spiel, am Sonntagnachmittag ab 16.00 Uhr. Die Schweden wurden 1998 in Zürich letztmals Weltmeister. In den letzten zehn Jahren verloren sie drei von vier WM-Finals. In der Vorrunde gewann vor anderthalb Wochen Kanada gegen Schweden 3:1.

Heatley-Hattrick

Die Entscheidung bei Kanada gegen Tschechien fiel zu Beginn des letzten Abschnitts -- unmittelbar nachdem die Tschechen innerhalb von acht Minuten ein 0:3 aufgeholt hatten. 76 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielte der 24-jährige Flügel Kyle Calder von den Chicago Blackhawks die erneute kanadische Führung. Calders Treffer leitete einen furiosen Schlussabschnitt ein, in welchem insgesamt sieben Treffer fielen. Der 22-jährige Dany Heatley (Atlanta Thrashers), der wegen seiner Klasse ebenso auffällt wie wegen seiner Zahnlücken, erzielte zum zweiten Mal an dieser WM einen Hattrick.

Weniger erfreulich verlief der erste Halbfinal für die beteiligten "Schweizer". Jan Alston (ZSC Lions) wurde von den Kanadiern immer noch nicht gemeldet, Jamie Heward (Servette) nicht eingesetzt, und auf Seiten der Tschechen stand Jaroslav Hlinka (Kloten) bei fünf der acht Gegentore auf dem Eis.

Alston doch noch für Schweiz?

Zu Alston: Der fiel vor der WM der letzten Kaderreduktion zum Opfer, blieb aber beim Team und trainierte während der gesamten WM mit. Seit Beginn der Zwischenrunde könnte er nachnominiert werden; allerdings verzeichneten die Kanadier bislang keine Verletzungen. Sollte Alston nicht für den Final noch angemeldet werden, wäre er auch nächste Saison noch für die Schweiz spielberechtigt. "Im Moment ist das kein Thema", so SEHV-Sportdirektor Peter Zahner, "aber wenn man Alston mal begegnet, wird man ihn gewiss wieder ansprechen."

Ein Schwede namens Hannula

Die Schmach der Finnen wurde zwei Tage nach dem 5:6 gegen Schweden (nach 5:1-Vorsprung) am Halbfinaltag noch eher grösser. Das 1:0 für Schweden gegen die Slowakei erzielte ausgerechnet Mika Hannula (23), ein gebürtiger Finne, dessen Eltern nach Schweden gezogen waren.

Die Halbfinals glichen sich in zweierlei Hinsicht: Sowohl Tschechien wie die Slowakei dominierten die Partie im ersten Abschnitt deutlich und gerieten unverdient in Rückstand. Die zweite Parallele: Nach den Ausgleichstreffern dauerte es bloss Sekunden, bis Kanada und Schweden erneut in Führung gingen und den Gegner so schockten. Für Schweden erzielte Captain Mats Sundin (Toronto Maple Leafs) bloss 51 Sekunden nach Peter Bondras (Washington Capitals) Ausgleich das wegweisende 2:1. Sundin dokumentierte in dieser Szene die schwedische Abgeklärtheit: Unmittelbar vor dem Treffer war er von Phoenix-Rookie Branko Radivojevic brutal gecheckt worden. Aber Sundin stand auf und antwortete mit dem Torerfolg.

Mats Sundin war mit zwei Toren und einem Assist der beste Mann auf dem Eis. Das NHL-Star-Duo Forsberg/Sundin scheints für die Schweden zu richten. Die Slowakei wurde nach 13 WM-Spielen erstmals wieder besiegt.

Resultate

Kanada - Tschechien 8:4 (1:0, 2:2, 5:2)
Slowakei - Schweden 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)

Spiel um Platz 3: Slowakei - Tschechien am Samstag (16.00 Uhr). -- Final: Kanada - Schweden am Sonntag (16.00 Uhr).

(bert/Si)

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