EM in Lausanne: Titelverteidigerin Slutskaja stürzte
Eiskunstläuferin Sarah Meier unter Druck
publiziert: Freitag, 18. Jan 2002 / 18:31 Uhr

Lausanne - Der dreifache Flip hat sowohl an der Spitze wie auch aus Schweizer Sicht das Kurzprogramm an den Eiskunstlauf- Europameisterschaften in Lausanne geprägt. Sarah Meier drehte dieses Sprungelement nur doppelt und hat sich als 13. nun noch weiter vom für die Olympia-Qualifikation verlangten 10.Platz entfernt.

Weil Titelverteidigerin Irina Slutskaja bei diesem Sprung stürzte, liegt sie hinter den anderen beiden Russinnen Maria Butyrskaja und Viktoria Woltschkowa auf dem 3. Zwischenrang.

«Ich weiss nicht, was geschehen ist. Der Flip gehört neben dem Lutz gegenwärtig zu meinen sichersten Sprüngen», sagte Sarah Meier. «Vielleicht gelang mir beim Einlaufen alles etwas zu gut. Hätte ich dreimal gedreht und wäre gestürzt, hätte es wohl weniger Abzug gegeben. Ich habe gedacht, dass ich im Kurzprogramm aufholen kann. Nun wird es sehr schwierig», erklärte Meier, die nach der Qualifikation den 11. Platz eingenommen hatte.

Da es ihr nach dem Missgeschick «gestunken» habe, mangelte es im zweieinhalb Minuten dauernden Programm auch an der bei ihr üblichen Ausstrahlung. Mit einer technischen Benotung zwischen 4,3 und 4,9 gingen die Preisrichter mit der letztjährigen EM-Neunten nicht schonend um -- im Gegenteil: als 13. muss sie in der Kür bereits in der zweiten Gruppe vor der Eisreinigungspause antreten und gehört somit rein vom Wettkampfablauf her nicht mehr zum besten Dutzend. Dies dürfte ein Handicap sein, um die letzte Chance für Salt Lake City (10. Schlussrang oder zehntbeste Kür) wahrzunehmen.

An der Spitze zeichnet sich zum vierten Mal in Folge ein dreifacher russischer Triumph ab. Butyrskaja, EM-Siegerin 1998 und 1999, lief gewohnt sehr gefühlvoll und elegant, aber wirkte technisch weniger sicher als Woltschkowa. Die dreimalige EM-Dritte war wie schon in der Qualifikation (wo sie den ersten Platz verdient hätte) punkto Technik am besten, aber ihre Moonlight- Sonate von Beethoven wurde nur von drei der neun Preisrichter als Nummer eins eingereiht. Slutskajas Schubert-Serenade hingegen erhielt hingegen B-Noten bis 5,9 --allerdings wohl mehr, um damit die tieferen A-Noten auszugleichen. «Morgen komme ich stark zurück und werde gewinnen», sagte Slutskaja kämpferisch. Immerhin strebt sie das fünfte EM-Gold nach 1996, 1997, 2000 und 2001 an. Nur Sonja Henie (No) und Katarina Witt (DDR) mit je sechs sowie Sjoukje Dijkstra (Ho) und Surya Bonaly (Fr) mit je fünf Siegen haben eine derartige Titelbilanz vorzuweisen.

(kil/sda)

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