Wegen UNO-Hilfsflotten-Bericht
Eiszeit zwischen Israel und der Türkei
publiziert: Freitag, 2. Sep 2011 / 13:32 Uhr
Aussenminister Ahmet Davutoglu: Entschuldigung erwartet.
Aussenminister Ahmet Davutoglu: Entschuldigung erwartet.

New York - Die Türkei fährt ihre Beziehungen zu Israel als Reaktion auf einen UNO-Bericht über den israelischen Angriff auf ein Gaza-Hilfsschiff weiter herunter.

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Die diplomatische Präsenz in Israel werde reduziert, Militärabkommen würden ausgesetzt, sagte der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu am Freitag.

Die Ergebnisse des Berichts bezeichnete er als inakzeptabel. Unmittelbar nach dem Angriff vor knapp eineinhalb Jahren, bei dem neun türkische Staatsbürger getötet wurden, hatte die Türkei bereits ihren Israel-Botschafter abberufen.

Die «New York Times» hatte am Donnerstag berichtet, dass in einem mit Spannung erwarteten UNO-Bericht zu dem Angriff auf die Hilfsflotte der israelische Einsatz als «masslos» und «unangebracht» kritisiert wird. Zugleich werde die Seeblockade des Gazastreifens durch Israel in dem Papier aber als legal bewertet.

Die Türkei verlangt von Israel noch in dieser Woche eine offizielle Entschuldigung für den Angriff auf die Gaza-Flotte. Das meldeten die Zeitungen «Hürriyet» und «Zaman» am Donnerstag unter Berufung auf Aussenminister Ahmet Davutoglu. «Die Frist ist das Datum, an dem der Bericht der Vereinten Nationen erwartet wird», zitierten sie Davutoglu.

Fall «Mavi Marmara»

Der Bericht, sollte am Freitag UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben werden. Das Gutachten wurde bereits am Donnerstag auf der Webseite der «New York Times» veröffentlicht.

Die Erstürmung der mit Hilfsgütern für den Gazastreifen beladenen «Mavi Marmara» im Mai 2010 hatte international für Entsetzen und Kritik an Israel gesorgt. Die Besatzung des Schiffes versuchte, Israels Blockade des von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Küstengebiets zu durchbrechen. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei litten unter dem Vorfall erheblich.

 

(fkl/sda)

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Es gibt viele, die
anscheinend nicht alle nötigen Informationen haben, um zu verstehen, was geschah.

Ich fass mal zusammen.

In Gaza gibt es keine humanitäre Notlage.
Nach Gaza werden hunderte Millionen von der EU und noch mehr von den USA eingepumpt.

Für die Flüchtlinge in der Region wurde im letzten Jahrhundert ein eigenes Hilfswerk auf die Beine gestellt. UNRWA mit einer halben Milliarde Budget. Gegründet im Jahre 1950 mit einem Drei - Jahresmandat.
Die Bewohner von Gaza haben das weltweit höchste Unterstützungsgeldeinkommen pro Kopf.

Es gibt Shoppingcenter, die Märkte sind voll, Schwimmbäder, Lusxushotels und Restaurants.

Die Gazaner haben die tiefere Kindersterblichkeit und eine höhere Lebenserwartung als Menschen in der Türkei. Kein Vergleich mit den Bevölkerungen der anderen arabischen Gemeinden in der Region.

Die Blockade der Israelis dient dazu, Waffen von Gaza vernzuhalten, die die Hamas und andere islamische Terrorgruppen gegen Israel einsetzen können. Ein legitimer und menschenfreundlicher Weg der Durchsetzung dieses Ziels, einem militärischen Gegner gegenüber.

Lebensmittel und alle anderen Waren können und konnten schon immer über die Grenzübergänge an Land nach Gaza transportiert werden, nachdem man sie kontrolliert hat.

Die islamische IHH, die diese Flottillia aus der Türkei heraus organisiert hatte, gilt als Unterstützerin der Hamas. Sie ist in einigen Ländern verboten und darf da kein Geld für den Terror sammeln. Sie ist wie die Hamas mit der Moslembruderschaft verbandelt.

Ihre Anführer haben sich offen dazu bekannt, dass es bei der Flottillia nicht darum geht, Notlagen zu mildern, sondern die Israelis anzugreifen und die Blockade zu durchbrechen, um der Hamas und dem Islam Geltung zu verschaffen.

Die mitschippernden nützlichen Idioten aus den westlichen Ländern liessen sich in ihrem angezüchteten Israelhass als willfährige Helfer einspannen.

Noch heute sprechen die Medien von "Hilfsflotte" für Gaza. Richtig wäre Hamasunterstützungsflotte mit terroristischer Absicht.

Man liest auch von *"Friedensflotte". Was für ein Hohn.
Man schippert unter islamischer Flagge in ein Kriegsgebiet und provoziert eine Eskalation, um eine Terrororganisation, die erklärtermassen Israel nur als Zwischenschritt auf dem Dschihhad sieht, zu unterstützen.
Dabei fällt der Vergleich mit Holocaust und den N* (nicht erlaubtes Wort)schergen. Wem das so einfällt, ohne den Widerspruch zu sehen, wurde schon zu lange von Pallywood und seinen IM's gebrieft.
Sehen Sie
Steson. Das Videomaterial dazu war und ist auf Internet. Wer sich allerdings nur von sda und Tamedia informieren liess, ist zwangsläufig schief gewickelt. Es gibt dazu Material sowohl von israelischer Seite, als auch ein 2 1/2 Stunden Video, das von Passagieren der Mavi Marmara gedreht und veröffentlicht wurde. Die Dokumentarfilmer wurden nachher massiv angegriffen, weil sie der Sache mit der Wahrheit nicht "gedient" hätten.
Da hätte ja Gefahr bestanden, dass Leute, die noch nicht ganz das Denken aufgegeben haben, aufgewacht wären.
Waren Sie dabei?
Sonst weiss nur das Israelische Militär und die Besatzung wie es wirklich war. Das was Sie schreiben sind Vermutungen. Oder so wie Sie es gern hätten. Verständlich

Beide Seiten sind bei diesem Bericht ziemlich flach, oder eben gut herausgekommen. Beide Seiten haben es nicht geschafft dem anderen die Gesichtswahrung zu ermöglichen, zum Beispiel in dem die Türken sagten, ok die Blockade war rechtmässig und die Israelis sich für die Toten entschuldigen würden. Ganz so wie es der Bericht sagt. Beiden wäre keinen Zacken aus der Krone gefallen und die Sache wäre abgehackt. Schade, aber so geht das bei einem Konflikt wo beide nur noch verlieren können. Schauen Sie den Film "der Rosenkrieg" Am Schluss fallen beide vom Kronleuchter und sind tot............

Aber ist ja egal. Der einzige der bis jetzt was dazu sagte war der (baldiger Ex) Aussenminister von Deutschland...... dem Rest geht es am A...... vorbei. Kein Wunder übrigens.
Unbeschönigt und unvergessen
Noch eins Midas und dann geh ich endlich schlafen.

Während wir uns über neun Türken unterhalten, die freiwillig ihren Tod suchten und fanden und die von der türkischen Regierung nicht daran gehindert wurden,

Haben die Türken innerhalb zweier Wochen nach eigener Schätzung etwa 260 Kurden im Nordirak umgebracht.
http://de.rian.ru/security_and_military/20110830/260341302.html

Können Sie mir sagen, wieso wir uns nicht darüber unterhalten und gemeinsam versuchen zu ergründen, wieso ein Israeli keinen Pieps sagen kann, der nicht dokumentiert würde, während die Türken so nebenbei und unbesehen ein Dorf auslöschen?

Noch schlimmer. Der Dorfauslöscher verlangt frech für den Pieps eine Entschuldigung.
Ah ja Midas
haben Sie übrigens gemerkt, dass wir uns gar nicht über Flottillia II unterhalten müssen?

Die Pötte haben's nie weiter als ein paar Meilen aus dem Hafen geschafft, wenn überhaupt.

Ein Hoch auf die lebensrettenden Massnahmen der Israelis;)
Es macht mich manchmal ganz bescheiden, wenn ich sehe, wie schnell die Leute lernen, ihre Taktik anpassen und lautlos gewinnen. Ganz ohne Blutvergiessen.

Leider ist der nächste Ansturm absehbar, solange die Moslems glauben, was ihr phädophiler Prohphet ihnen befahl und was die Hamas in ihre Charta geschrieben hat.

"Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: 'Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm' und töte ihn.'" (Artikel 7)
Was würde ich in diesem Fall
wohl denken, als aufgeschlossener Bürger, der glaubt, was die Medien so erzählen.

Die wahre Gesdchichte geht so.

Nach Warnungen an den Kapitän des Schiffes, sich der Blockadegrenze nicht weiter zu nähern, kamen als Antwort Flüche.

Quintessenz: Also müssen die Israelis den Pott selber von Hand stoppen.

Die Soldaten lassen sich auf's Oberdeck herunter, mit der Absicht, dem Kapitän klarzumachen, dass er sich nicht mehr weiter der Blockade nähern solle.

Auf dem Oberdeck, dass die Dschihaddisten allen Schiffsbesatzungsmitgliedern schon Stunden vorher verboten hatten, zu betreten, werden die israelischen Soldaten, kaum dass sie das Deck berührt haben, von den gewalttätigen Moslembrüdern mit Eisenstangen zu Tode geprügelt. So wenigstens der Plan. Einer der Soldaten wird dabei über Bord geworfen.
Die Israelis erwarteten "gesittete Demonstranten" und hatten deshalb als erstes die Paintballwaffen gezückt, um allfällige Störenfriede abzuschrecken.

Als letztes Mittel zur Verteidigung wurde, nachdem mehrere Offiziere vermisst wurden und einige Männer schon schwer verletzt waren, die Pistole zur Benutzung freigegeben.
Ein Feldi hat Verwundete in einer Ecke des Decks vor einem Kreis von Angreifern verteidigt. Sollte einer der Terorristen wirklich von hinten erschossen wordn ein, dann wohl hier, beim Versuch, die Verletzen und den Feldi frei zu bekommen.

Zum Glück, haben die Männer der IDF diesen Anschlag überlebt. Einige allerdings nur knapp.
Wenn das eine reguläre Einheit von Milizsoldaten gewesen wäre, säh's wohl anders aus.

Midas. Sie haben wieder mal massive Schlagseite nach vorne. Wenn wir das türkisch besetzte Zypern als Standort nehmen und nach Nordost blicken, müssen Sie sogar schon aufpassen, nicht aus den Pantoffeln zu kippen.
Beschönigt
Ich weiss ja nicht welche Informationen in der Schweiz kursieren. Der UN-Bericht sagt auch ganz klar "die Opfer weisen mehrere Schüsse aus nächster Distanz in den Rücken auf". Davon steht bei News nichts.

So viel zur Feigheit Israels, die der eines arabischen Terroristen in nichts nachsteht.
Unangebracht und legal
Grundsätzlich ist die Reaktion der Türkei verständlich und wohl auch gut so.

Der "unangebrachte" Einsatz ist "legal".
Beides so schöne gummige Begriffe.

Israel hat Narrenfreiheit und kann machen was es will ohne jemals Sanktionen fürchten zu müssen, denn die USA legten schon immer und werden immer das VETO gegen jede geplante Sanktion einlegen. Egal ob gerechtfertigt oder nicht.

Diese ganze Sache ist ein weiteres Mosaiksteinchen in der hässlichen Fratze der Netanjahu Regierung, die sogar schon das eigene Volk gegen sich aufgebracht hat.

Israel und das Volk sind nicht die Regierung oder gar Netanjahu (als ihr Repräsentant).

Solange dieses Regime an der Macht ist, wird sich nichts ändern.
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