El Kaida-Vertreter soll Zusammenarbeit mit Irak bestätigt haben
publiziert: Samstag, 9. Aug 2003 / 08:24 Uhr

Washington - Das Weisse Haus hält an dem Vorwurf fest, dass das Terrornetzwerk El Kaida in Irak Massenvernichtungswaffen erwerben wollte. Dies habe ein inhaftiertes führendes El-Kaida-Mitglied bestätigt, teilte das Weisse Haus mit.

Die Fäden der El Kaida laufen laut Bush im Irak zusammen.
Die Fäden der El Kaida laufen laut Bush im Irak zusammen.
Terroristenführer Osama bin Laden soll erkannt haben, dass El Kaida mit seinen Labors in Afghanistan nicht in der Lage sei, Bio- oder Chemiewaffen herzustellen. Deshalb habe er sich an Irak gewandt, geht aus einem Bericht zum 100. Tag des Kriegsendes in Irak hervor.

Das Regime Saddam Husseins habe eingewilligt, von Dezember 2000 an zwei El-Kaida-Terroristen im Kampf mit Bio- und Chemiewaffen auszubilden, hiess es in dem Bericht.

US-Präsident George W. Bush hatte immer eine angebliche Verbindung zwischen El Kaida und Irak sowie die Gefahr eines Überlassens von Massenvernichtungswaffen als einen der Gründe für den Krieg genannt. Bisher wurden jedoch keine Massenvernichtungswaffen gefunden.

Bush erklärte am Freitag, die USA machten gute Fortschritte bei dem Wiederaufbau und der Demokratisierung Iraks. Auch die Wirtschaft in Irak zeige Anzeichen eines Wachstums.

(rr/sda)

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