El Niño wieder aktiv
publiziert: Freitag, 10. Aug 2012 / 13:56 Uhr
Im Jahr 1998 starben rund 2000 Menschen an den Folgen des El Niño. (Symbolbild)
Im Jahr 1998 starben rund 2000 Menschen an den Folgen des El Niño. (Symbolbild)

Tokio - Das weltweit oft von Dürren und Ernteausfällen begleitete Wetterphänomen El Niño hat sich zurückgemeldet. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass diese gefürchtete Erwärmung der Wassertemperatur im tropischen Pazifik bis zum Winter anhält.

10 Meldungen im Zusammenhang
Dies teilte der japanische Wetterdienst am Freitag mit. El Niño tritt in der Regel alle vier bis zwölf Jahre auf. Vor allem in Asien und Afrika bleibt während dieser besonderen Klima-Konstellation oftmals der Regen aus.

Im Jahr 1998 starben rund 2000 Menschen an den Folgen des Wetterphänomens. Die Schäden durch Ernteausfälle gingen damals in die Milliarden. Vor drei Jahren verzögerte El Niño den Beginn des Monsuns in Indien und trieb dadurch den Zuckerpreis auf den höchsten Stand seit 30 Jahren.

Die Vereinten Nationen warnten am Donnerstag angesichts eines weltweiten Anstiegs der Lebensmittelpreise vor dem Ausbruch einer ähnlich verhängnisvollen Krise wie vor vier Jahren, als steigende Preise in vielen Ländern zu gewaltsamen Protesten führten.

Durch die ungewöhnlich starke Erwärmung des Wassers vor der lateinamerikanischen Pazifikküste geraten die dort üblichen Meeresströmungen durcheinander, die wiederum weltweit das Klima beeinflussen. Seinen Namen El Niño - spanisch für das Kind oder das Christuskind - erhielt das Phänomen, weil es oft zur Weihnachtszeit auftritt.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erwartet während der zweiten Hälfte des laufenden Jahres ein Auftreten von ... mehr lesen
El Niño sorgte das letzte mal 2009/2010 für Verwüstung. (Symbolbild)
Melbourne - Schwere El-Niño-Ereignisse, die zehntausende Todesopfer fordern können, werden aufgrund der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert doppelt so häufig auftreten. mehr lesen 
Die Bauern beklagen sich schwer wegen dem Totalausfall der Ernte.
Belgrad - Rekordhitze, riesige Waldbrände, vertrocknete Felder: Der Balkan wird in diesem Sommer von der schwersten Dürre ... mehr lesen
Genf - Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat am Dienstag in Genf die Alarmglocken geläutet. Die aktuellen ... mehr lesen
Ende Juli seien 62,9 Prozent der Fläche der USA von mittelschwerer bis ausserordentlich starker Trockenheit betroffen gewesen.
Washington - Die Rekordhitze in den USA hat weitaus grössere Schäden auf den Feldern angerichtet als bislang gedacht. Das Landwirtschaftsministerium in Washington senkte am Freitag wegen der schlimmsten Dürreperiode im Land seit mehr als 50 Jahren seine Prognose für die Ernte deutlich. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Kommt noch eine Dürre dazu, ist das System am Limit.
Etschmayer Wir können von Zivilisation und Technologie reden, solange wir wollen, davon, wie wir die Natur beherrschen. Doch nur schon die Tatsache, dass wir uns übers Wetter nerven, beweist, wie hilflos wir eigentlich ... mehr lesen
Rom - Die UNO hat angesichts eines weltweiten Anstiegs der Preise für Lebensmittel vor dem Ausbruch einer ähnlich ... mehr lesen 7
Der Mais verteuerte sich wegen der Dürre im Juli um fast 23 Prozent.
Die globalen Klimaveränderungen beschleunigen sich.
Genf - Die Erderwärmung setzt sich nach Erkenntnissen der Weltorganisation ... mehr lesen 1
Die Krisenregion dürfte künftig noch häufiger von Extremwetter geplagt werden - Trockenheit und Überflutungen werden sich ... mehr lesen
Flüchtlinge auf der Suche nach Ästen: Es steht noch mehr Extremwetter für die Region bevor
Nicolas Gruber ist Professor für Umweltphysik an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Dieses Jahr ist es wieder soweit: El Niño – das Christkind – wird uns bescheren. Ich freue mich auf die vielen Geschenke, die es mir ... mehr lesen
Notstand für 36 Ortschaften. (Symbolbild)
Notstand für 36 Ortschaften. (Symbolbild)
Notstand  Chilpancingo - Bei heftigen Unwettern im Südwesten Mexikos sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 4000 Menschen hätten wegen des Tropensturms «Trudy» im Bundesstaat Guerrero ihre Häuser verlassen und Schutz in Notunterkünften gesucht, sagte der örtliche Staatssekretär für Katastrophenschutz, Raul Miliani Sabido, am Sonntag. 
Unwetter  Hamilton - Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro ...  
Vorbereitung auf den Hurrikan - das Auge des Hurrikans wird als 'gefährlich und lebensbedrohlich' eingestuft.
Hurrikan Odile: Armee fliegt 30'000 Touristen aus San José Del Cabo - Die mexikanischen Streitkräfte wollen eine Luftbrücke für 30'000 gestrandete ...
Sturmschäden durch Hurrikan Odile.
Tausende Mexikaner flüchten vor Hurrikan «Odile» Mexiko-Stadt - Der Hurrikan «Odile» hat in der mexikanischen Ferienregion Los Cabos zahlreiche Bäume ...
Das Bild von heute zeigt die Ausmasse des Hurrikans Odile, als er auf die Halbinsel Baja California Sur trifft.
Titel Forum Teaser
Das gekenterte Kiesschiff konnte gedreht werden - auf den ersten Blick waren keine grösseren Schäden erkennbar gewesen. (Archivbild)
Unglücksfälle Gekentertes Kiesschiff in Basel ist gedreht Basel - Die schwierigste Etappe der Bergung des ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 1°C 3°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 2°C 4°C bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 2°C 4°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Bern 6°C 8°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 5°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 6°C 10°C bewölkt, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 14°C 17°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
mehr Wetter von über 6000 Orten