Elektronische Gesichtskontrolle am Flughafen Zürich
publiziert: Mittwoch, 3. Jul 2002 / 11:32 Uhr

Zürich - Auf dem Flughafen Zürich wird probeweise eine spezielle Videokamera eingerichtet, um die Einreise von Passagieren aus Migrationsländern zu kontrollieren. Im Visier hat die Polizei Reisende ohne gültige Personen- und Reisedokumente.

.
.
Der Versuchsbetrieb mit dem Gesichtserkennungssystem FAREC (Face Recognition) läuft im August an, wie die Zürcher Kantonspolizei in einem Communiqué vom Mittwoch schreibt.

Mit der elektronischen Anlage sollen die biometrischen Daten von Gesichtern erfasst und digital verschlüsselt in der FAREC-Datenbank gespeichert werden. Möglich sind Auswertungen laut Polizei erst mit der Eingabe eines Referenzbildes einer verdächtigen Person, die ohne Papiere die Aufnahme in die Schweiz erzwingen will.

Immer wieder gebe es gestrandete Passagiere, die zu einem früheren Zeitpunkt in Kloten durchreisen und zur Verschleierung ihrer Route über einen Drittstaat in die Schweiz einreisen wollen - allerdings ohne Papiere. Mit dem FAREC-System soll ermittelt werden, woher die Papierlosen stammen, um diese rückzuschaffen.

Bund entscheidet über Einführung

Eingesetzt wird die elektronische Gesichtserkennung in einer bereits bestehenden vorgelagerten Grenzkontrolle für Passagiere aus Migrationsländern. In der ersten Testphase sollen jeden Tag durchschnittlich 200 Passagiere erfasst und deren Gesichtsdaten gespeichert werden, danach werden es etwa 1500 Ankommende sein.

Über die definitive Einführung des FAREC-Systems hat der Bund zu entscheiden. Abhängig ist der Entscheid auch von der Annahme des geplanten neuen Ausländergesetzes (AuG) in den Eidgenössischen Räten. Gemäss dem AuG wäre eine technische Überwachung von einreisenden Flugpassagieren in der Schweiz möglich.

(bb/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 14°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 12°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 12°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 14°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 14°C 23°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 16°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten