Kein Pardon für Sport-Hooligans in Ägypten
Elf Fans wegen Fussball-Krawallen zum Tode verurteilt
publiziert: Sonntag, 19. Apr 2015 / 13:30 Uhr
Wegen der Beteiligung an den blutigen Fankrawallen waren zunächst 73 Menschen verurteilt worden, davon 21 zum Tode. (Symbolbild)
Wegen der Beteiligung an den blutigen Fankrawallen waren zunächst 73 Menschen verurteilt worden, davon 21 zum Tode. (Symbolbild)

Kairo - Drei Jahre nach den Fussballkrawallen in Ägypten sind elf Fans zum Tod verurteilt worden. Die Männer wurden für schuldig befunden, an den Ausschreitungen in Port Said beteiligt gewesen zu sein, bei denen es 74 Tote gab.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Ausschreitungen im Februar 2012 zwischen Anhängern der Heimmannschaft Al-Masry und den Gästen des Kairoer Klubs Al-Ahly waren die blutigsten in der Geschichte des ägyptischen Fussballs.

Wegen der Beteiligung an den blutigen Fankrawallen waren zunächst 73 Menschen verurteilt worden, davon 21 zum Tode. Im Februar 2014 hob ein Berufungsgericht die Urteile jedoch auf und ordnete einen neuen Prozess an. Der Kairoer Richter verhängte nun am Sonntag erneut elf Todesurteile, für die anderen Angeklagten soll das Urteil am 30. Mai fallen.

Die elf Angeklagten, die zum Tode verurteilt wurden, können Berufung gegen das Urteil einlegen. Bei dem Prozess sassen 61 Fans auf der Anklagebank, ebenso wie neun Polizisten und drei Betreuer des Klubs Al-Masry. Die Unruhen von Februar 2012 geschahen inmitten der aufgeheizten Situation während der ersten Parlamentswahl in Ägypten nach dem politischen Umsturz im Februar 2011.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Kairo - Ein ägyptisches Gericht hat ... mehr lesen
Die Verurteilten waren für die Tragödie verantwortlich.
Bestätigung der Todesurteile von ... mehr lesen
Kairo - Zum Prozessauftakt um die schweren Ausschreitungen in einem ... mehr lesen
Am 1. Februar waren in einem Stadion in der Stadt Port Said 74 Menschen ums Leben gekommen.
Sowohl die Fans beider Klubs als auch die untätig gebliebenen Sicherheitsbeamten tragen die Schuld an einer der schlimmsten Katastrophen der Fussball-Geschichte, bei der am 1. Februar in Port Said in Ägypten 74 Menschen getötet worden waren. mehr lesen 
Kairo - Nach den Krawallen zwischen ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Buchhaltung: Digital oder in Papierform?
Das Ausstellen einer Rechnung ist in der Schweiz rechtlich genau geregelt. Besonders Jungunternehmer und Startups sehen sich zu Beginn mit einer grossen Zahl verschiedener Anforderungen in diesem Bereich konfrontiert. Dabei herrscht Unklarheit darüber, welche Fallstricke tatsächlich beachtet werden müssen, um ein gesetzlich gültiges Papier abzugeben. Wir haben den Fokus deshalb auf die wichtigsten Grundlagen gelegt, die es zu beachten gilt. mehr lesen 
Schiedsgericht-Entscheide nach UDRP bei der WIPO  Um unsere Kunden vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, haben wir bei domains.ch begonnen ... mehr lesen  
Bildquelle: http://alphastockimages.com
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in ... mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich -3°C 12°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 1°C 14°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 2°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern -2°C 12°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern -1°C 12°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 1°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 3°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten