Elfjähriger Stierkämpfer tötet sechs Jungbullen
publiziert: Montag, 26. Jan 2009 / 08:00 Uhr

Mexiko-Stadt - Der elfjährige französisch-mexikanische Stierkämpfer Michelito hat in seiner Geburtsstadt Mérida in Mexiko einen Rekord errungen: Ganze sechs Jungstiere mit einem Gewicht von etwas mehr als 200 Kilogramm tötete der Mini-Torero.

Der 11-jährige Torero Michelito.
Der 11-jährige Torero Michelito.
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Dafür bekam er als Trophäe zwei Ohren der toten Tiere zugesprochen. Die Arena verliess er auf den Schultern seiner begeisterten Fans. Über eine mögliche Aufnahme in das Guinness-Buch der Rekorde sollen dessen Herausgeber nun aufgrund eines Videos der Corrida entscheiden.

Gegner von Stierkampf und Kinderarbeit hatten zunächst erreicht, dass das Spektakel auf Méridas Plaza de Toros, deren Direktorin Michelitos mexikanische Mutter ist, abgesetzt wurde. Schliesslich setzte sich jedoch der französische Vater des Jungen durch.

Der frühere Stierkämpfer Michel Lagravère stimmte die Behörden um, indem er die erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen vorlegte und darauf verwies, dass sein Sohn in zahlreichen Kämpfen seit seinem siebten Lebensjahr noch nie ernstlich verletzt wurde.

(ht/sda)

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Wie genau das bereits der Schiller sah!
Der schrieb vor ca. 250 Jahren:
"Gefährlich ist's ,den Leu zu wecken,
Reissend ist des Tigers Zahn,
Doch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn."
(Auch bereits elfjährige Menschen können offensichtlich schrecklich sein, dahinter steht aber ganz sicher noch etwas schrecklichere: Die Eltern des Knaben!)
Olè!
Danke, Tindin
für Ihren Bericht zum Thema Stierkampf in Spanien.

Ich konnte noch nie verstehen, warum sich Spanier an diesem Spektakel ergötzen können und für mich ist es auch unverständlich, dass Spanien dies nun zum Kulturerbe erklären lassen will.

Das gleiche Problem sind die Hahnenkämpfe, die in anderen Ländern durchgeführt werden, das finde ich auch abstossend.

Dass es auch weniger blutig geht, beweisen die Stierkämpfe in Frankreich, bei denen der Stier nicht getötet wird. Die Walliser erfreuen sich alljährlich an den "combats de reines" oder zu deutsch Ringkuhkämpfen, bei denen die Tiere ebenfalls nicht zu Schaden kommen.

Es bleibt zu hoffen, dass der Antrag Spaniens nicht durchkommt.
Stierkampfdemo in Madrid
Natürlich ist doping "verboten", auch ist es der "afeitado" d.h. Hörner stutzen und feilen, was grauenhaft schmerzhaft für das Tier ist und dessen Treffsicherheit stark beeinträchtigt. Doch wer kontrolliert das schon?? Dies damit sich die "mutigen" Toreros brüsten können, eine wilde Bestie gebändigt, oder besser gesagt zu Tode gefoltert zu haben. Wer ist hier die wilde Bestie?? Dies ist noch lange nicht die ganze haarsträubende Prozedur die der arme Stier über sich ergehen lassen muss, damit er am Ende nicht einmal die Hälfte seiner Kraft besitzt, wenn er in die Arena kommt.
Ein scheusslicher, blutiger, ungleicher und unfairer Kampf. Der Stier ist ja ein Grassfresser, der von Natur aus flieht. Er greift nur an, wenn er sich bedroht fühlt. Er wird gezwungen in der Arena, wo es keine Fluchtmöglichkeit gibt, gegen mehrere, gut trainierte Folterknechte sein Leben zu verteidigen was praktisch aussichtslos ist. Auch das Pferd des Picadors ist ein stilles Opfer. Kein Wunder mit durchtrennten Stimmbändern kann es keine Schmerzensschreie von sich geben! Und eine Greueltat sondergleichen, mit Geschöpfen die keine Gerechtigkeit fordern können, soll allen Ernstes zum Kulturerbe erklärt werden?? Dies wo doch Foltern und Töten die abscheulichsten Eigenschaften der Menschheit ist. Diese Tatsache ist trotz des heiteren Pasodobles und der Feststimmung in der Arena nicht zu übersehen. Zu erwähnen wäre noch, dass die Tauromachie mit Subventionen in Millionenhöhe von der EU und Steuergelder der spanischen Bürger unterstützt wird. Ein solcher Missbrauch von öffentlichem Geld ist eine Schande.
Den Eltern
gehörte der Hintern versohlt.
Wenn der Junge angegriffen wird und stirbt, werden Sie in die Kameras heulen und Mitleid erheischen wollen. Widerlich!
.
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