Emmi erzielt weniger Gewinn als erwartet
publiziert: Montag, 10. Dez 2007 / 09:16 Uhr

Luzern - Der grösste Schweizer Milchverarbeiter Emmi verfehlt das für 2007 erwartete Gewinnziel. Als Gründe nennt der Konzern den Preiszerfall beim Export von Emmentaler, die höheren Rohstoffpreise sowie den nasskalten Sommer in Europa.

Preiserhöhungen könnten laut Emmi ab Januar umgesetzt werden.
Preiserhöhungen könnten laut Emmi ab Januar umgesetzt werden.
Emmi rechnet nun noch mit einer Reingewinnmarge von 1,5 bis 1,7 Prozent. Zuvor war das Unternehmen von einer Marge von 2,0 bis 2,5 Prozent und einem Umsatzwachstum von 5 Prozent ausgegangen, wie der Konzern mitteilte.

Neben dem Wetter hätten hohe Investitionen in die internationale Vermarktungskraft, Rohstoff-Preiserhöhungen und der Rückgang des Verkaufspreises von Emmentaler wegen eines grossen Angebots auf den Exportmärkten die Marge schmelzen lassen. Insbesondere im wichtigen Emmentaler-Markt Italien seien die Preise eingebrochen.

Im ersten Halbjahr 2007 hatte Emmi noch ein Wachstum von 10,3 Prozent und einen Reingewinn von 22,7 Mio. Franken erzielt. Dies entspricht einer Reingewinnmarge von 1,9 Prozent, wie es weiter heisst. Im Jahr 2006 hatte Emmi den Gewinn um 5,1 Prozent auf 54 Mio. Fr. gesteigert.

Optimistisch für 2008

Für 2008 zeigt sich das Luzerner Unternehmen optimistisch. Ab Januar könnten Preiserhöhungen umgesetzt werden und die Überhitzung auf dem europäischen Milchmarkt scheine sich wieder abzukühlen. Der Milchpreis werde sich voraussichtlich auf hohem Niveau stabilisieren, schreibt Emmi.

Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung halten gemäss Communiqué an der internationalen Strategie fest. Um die Profitabilität langfristig sicherzustellen, würden Massnahmen erarbeitet. Für das Jahr 2008 geht Emmi von einer Reingewinnmarge von 2,0 Prozent aus.

(ht/sda)

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