Ausbau von Bundeszentren für Asylsuchende
Empfangsstellen des Bundes sollen ausgebaut werden
publiziert: Montag, 2. Jul 2012 / 23:25 Uhr
Verfahren könnten nur beschleunigt werden, wenn sich die wichtigsten Akteure am gleichen Ort befinden.
Verfahren könnten nur beschleunigt werden, wenn sich die wichtigsten Akteure am gleichen Ort befinden.

Bern - Damit die Asylverfahren weniger lange dauern, sollen die fünf Empfangsstellen des Bundes ausgebaut werden. Dies schlägt eine Arbeitsgruppe von Bund und Kantonen vor.

2 Meldungen im Zusammenhang
Vor rund einem Jahr hatte Justizministerin Simonetta Sommaruga dargelegt, wie sie die Asylverfahren beschleunigen möchte. Asylsuchende sollen nicht mehr auf kantonale Zentren verteilt werden, sondern in Bundeszentren bleiben, bis das Asylverfahren abgeschlossen ist.

Mit den Einzelheiten befasst sich eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Bund und Kantonen. Diese hat am Montag einen Zwischenbericht vorgelegt. Ihr Fazit: Die Verfahren können nur beschleunigt werden, wenn sich die wichtigsten Akteure am gleichen Ort befinden. Und dies ist nur mit grossen Zentren möglich.

Ein einziges grosses Zentrum wie in den Niederlanden kann sich die Arbeitsgruppe jedoch nicht vorstellen. Dies sei für die Schweiz nicht realistisch, sagte Hans-Jürg Käser, der Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD), vor den Medien in Bern.

Mehr als doppelt so viele Plätze

Die Arbeitsgruppe setzt stattdessen auf einen Ausbau der heutigen Empfangsstellen. Die Stellen in den Kantonen Waadt, Basel-Stadt, Thurgau, St. Gallen und Tessin bieten heute insgesamt 1200 Plätze. Künftig sollen es mindestens 3000 Plätze sein.

Mit den Kantonen St. Gallen und Chiasso liefen bereits Gespräche über eine Erweiterung der Kapazitäten, sagte Mario Gattiker, der Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM). Es werde aber weitere «intensive Gespräche» mit den Standortkantonen brauchen, damit diese bereit seien, für das gesamte System Lasten auf sich zu nehmen.

Verfahren von wenigen Wochen

Vorstellen kann sich die Arbeitsgruppe besondere Wartezentren für bestimmte Dublin-Fälle und separate Zentren für renitente Asylsuchende. Was Militärunterkünfte betrifft, zeigt sich die Gruppe skeptisch.

Die Verfahren in den Bundeszentren sollen - wie in den Niederlanden - nur noch wenige Wochen dauern statt wie heute bis zu vier Jahre. In einer zwei- bis dreiwöchigen Vorbereitungsphase sollen unter anderem die Dokumente der Asylsuchenden systematisch geprüft werden. Das eigentliche Verfahren würde dann sieben bis zehn Tage in Anspruch nehmen.

Für die Wegweisung abgewiesener Asylsuchender wären neu die Standortkantone zuständig, sofern die Wegweisung ab dem Verfahrenszentrum möglich wäre. Offen ist unter anderem noch, wie die Standortkantone entschädigt werden sollen.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Ständerat will nicht, dass alle Asylsuchenden nur noch Nothilfe statt Sozialhilfe erhalten. Anders als der Nationalrat ... mehr lesen 1
Hartnäckige Asylbewerber kommen in ein spezielles Wohnheim.
Immer...
wieder solche Beruhigungspillen. Wieso schenkt man der Bevölkerung nicht reinen Wein ein und kommuniziert klar und deutlich, dass keiner mehr geht der erst einmal in der CH ist. Dass es weiterhin so laufen wird wie mit den Flüchtlingen aus Sri Lanka, dem Nahen Osten und aus dem Balkan, die praktisch alle noch hier sind und bereits ihre Familien nachgezogen haben.
Es wird sich nichts ändern
solange die Rekursmöglichkeiten nicht beschränkt werden
Sturm «Niklas» hat am Dienstag den Fährbetrieb auf dem Bodensee lahmgelegt.
Sturm «Niklas» hat am Dienstag den ...
Romanshorn - Sturm  Romanshorn TG - Sturm «Niklas» hat am Dienstag den Fährbetrieb auf dem Bodensee lahmgelegt. Bevor der Schifffahrtsbetrieb ganz eingestellt wurde, kämpfte die Fähre «Euregia» wegen eines Motorschadens fast drei Stunden lang mit hohen Wellen. Viele Passagiere wurden seekrank. 
Sturmtief «Niklas» fordert ein Todesopfer Bern - Das Sturmtief «Niklas» ist mit stürmischen Winden und Orkanböen über die Schweiz ...
In Zürich, im Kreis 7, fiel ein halbes Dach auf die Strasse.
Orkan «Niklas» macht Luca (7) zum Millionär Die Schule schwänzen, um Geld zu verdienen: Der kleine Luca Fontana aus ...
«Niklas» lässt Baum auf Auto fallen Bern - Heftige Winde am Dienstag über Mitteleuropa haben auch in der Schweiz Probleme ...
Beschaffungswesen revidieren  Bern - Die Beschaffungsordnungen von Bund und Kantonen sollen so weit wie möglich einander ...  
Das Beschaffungswesen hat eine grosse volkswirtschaftliche Bedeutung.
Bundesamt für Energie will die ungenügend bewertete Beschaffungspraxis verbessern.
Beschaffungspraxis soll verbessert werden Bern - Von 2013 bis Mitte 2014 hat das Bundesamt für Energie (BFE) über 90 Prozent seiner Aufträge unter der Hand vergeben. Zu ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Tut mir leid Schäfchen! Sie haben ja Recht, ich habe mich zu sehr auf Ihr Niveau herabgelassen. ... heute 19:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    So, so Schäfchen Sie würden sich erschiessen, wenn sie einem Aprilscherz aufgessen ... heute 17:52
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Noch ein... ...Aprilscherz? Die BDP ist sowieso bald Geschichte. heute 10:58
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Pubertäres Gebrabbel Wie alt sind Sie eigentlich? heute 10:49
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Wie man sieht... ...macht die Verdummung des Volkes vor allem in Frauenfeld ... heute 10:43
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Wie man sieht, macht die Verdummung des Volkes rasche Fortschritte, es braucht gar ... heute 10:35
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Ich bin der festen Überzeugung dass das Schäfchen eine kleine Nachhilfestunde nötig hat, darum hier ... heute 10:30
  • LinusLuchs aus Basel 75
    Und in Neuenburg wird die Helmpflicht für Mopedfahrer aufgehoben. Gilbert Gress hat ... heute 09:33
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 1°C 2°C leicht bewölkt, Schneefall bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 1°C 3°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 1°C 4°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Bern 5°C 8°C leicht bewölkt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen bedeckt, wenig Regen
Luzern 6°C 6°C bewölkt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Genf 6°C 9°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 12°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten