Engelberger Aa: Suche mit Unterwasserkamera
publiziert: Montag, 3. Aug 2009 / 10:34 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Aug 2009 / 17:33 Uhr

Bern - Zum ersten Mal ist die Unterwasserkamera auf der Suche nach den vermissten Kindern zum Einsatz gekommen. Bis zum frühen Abend verlief die Suche erfolglos. Am Mittwoch überwacht die Polizei, wie die Einmündung in den Vierwaldstättersee ausgebaggert wird.

Mithilfe der Unterwasserkamera will man die vermissten Kinder aus der Engelberger Aa bergen.
Mithilfe der Unterwasserkamera will man die vermissten Kinder aus der Engelberger Aa bergen.
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Wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte, wird die Einmündung der Engelberger Aa in den Vierwaldstättersee regelmässig auf Grund der Sedimentablagerungen ausgebaggert. Am Mittwoch werden diese Arbeiten wieder aufgenommen. Da es nicht auszuschliessen sei, dass die Kinder durch Sand, Geröll und Kies im Deltabach verschüttet worden sind, werde die Kantonspolizei den Aushub überprüfen.

Die Tauchsportgruppe Poseidon Luzern begann am Vormittag mit dem Bergungsschiff Kon-Tiki den Seegrund mit einer Unterwasserkamera nach den vermissten Kindern abzusuchen. Die Unterwassersuche fand im Bereich der Einmündung der Engelberger Aa statt und umfasste eine Fläche von 400x400 Meter. Es wird bis in Tiefen von bis zu 90 Metern nach den Verschollenen gesucht.

Einsatz bis in späte Abendstunden

Der Einsatz wird voraussichtlich noch bis in die späten Abendstunden fortgesetzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Für Dienstag sind keine Massnahmen geplant.

Das elfjährige Mädchen und der sechs Monate alte Bub waren am Freitag vor zwei Wochen vermutlich vom Hochwasser führenden Gerlibach bei Wolfenschiessen NW mitgerissen worden. Seither werden sie vermisst.

(tri/sda)

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