Engpässe bei Versorgung von Erdbebenopfern
publiziert: Freitag, 2. Jun 2006 / 17:31 Uhr

Yogyakarta - Bei der Versorgung der Erdbebenopfer auf der indonesischen Insel Java hat die UNO Engpässe eingeräumt.

Aus Angst vor Plünderern wurden derweil rund 6000 Polizisten in die Katastrophenregion entsandt.
Aus Angst vor Plünderern wurden derweil rund 6000 Polizisten in die Katastrophenregion entsandt.
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Wegen eingestürzter Brücken und schlechter Strassen sei das Katastrophengebiet nur schwer zugänglich.

In den nächsten Tagen würden die Probleme bei der Logistik jedoch wohl behoben, sagte UNO-Einsatzkoordinator Charlie Higgins. Am dringendsten benötigt würden weiterhin Notunterkünfte, sauberes Trinkwasser und Medikamente.

Inzwischen entsandte Indonesien aus Angst vor Plünderern 6000 Polizisten in die Katastrophenregion. Anlass waren Berichte, nach denen als Helfer verkleidete Diebe wertvolle Gegenstände wie etwa Motorräder gestohlen hätten, meldeten indonesische Medien am Freitag.

Plünderungen von Hilfslieferungen

Am Donnerstagabend waren auch Plünderungen von Hilfslieferungen beobachtet worden. «Die Menschen lauern den Lastwagen auf, die nur von Zivilisten begleitet werden, und rauben Reissäcke und Nudelpackungen», sagte ein Vertreter der staatlichen indonesischen Katastrophenhilfe.

Die Zahl der Todesopfer stieg am Freitag zum ersten Mal seit dem Beben vom vergangenen Samstag nicht und wurde weiter mit mehr als 6200 angegeben. Bei dem verheerenden Erdstoss der Stärke 6,2 waren nach offizieller Darstellung zudem rund 46 000 Menschen verletzt worden, mehr als 33 000 davon schwer.

Angesichts der rund 200 000 Menschen, die bei der Katastrophe ihr Zuhause verloren haben, lancierte die UNO ein Hilfsprogramm in der Höhe von 103 Millionen Dollar (125 Millionen Franken).

(Meldung aktualisiert)

(smw/sda)

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