Entbündelung der letzten Meile verzögert sich
publiziert: Donnerstag, 22. Mrz 2007 / 17:25 Uhr

Zürich - Die Telekomkunden schauen noch einige Zeit in die Röhre: Die Eidg. Kommunikationskommission (ComCom) befürchtet einen langen Streit um die Entbündelung der letzten Meile. Sie appelliert deshalb an die Vernunft der Telekomunternehmen.

Die Swisscom verlangt für den Zugang zur letzten Meile 31 Fr. pro Monat und Anschluss.
Die Swisscom verlangt für den Zugang zur letzten Meile 31 Fr. pro Monat und Anschluss.
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Am 1. April verliert zwar die Swisscom ihr Monopol auf der letzten Meile - dem Kupferkabel zwischen Ortszentrale und Hausanschluss.

Bis aber die Endkunden in den Genuss neuer, Swisscom-unabhäniger Angebote von Sunrise und Co. kommen, werden noch Monate ins Land ziehen.

Dies sei der Fehler des Fernmeldegesetzes, sagte der Präsident der Eidg. Kommunikationskommission (ComCom), Marc Furrer vor den Medien in Zürich. Wenn die Schweiz eine Regulierung im Voraus wie die EU hätte, käme die Marktöffnung bereits am 1. April.

«Sinnlose» Verhandlungen

So aber müssen die Swisscom und ihre Konkurrenten während mindestens drei Monaten über die Bedingungen zur Mitbenutzung des Swisscom-Kupferkabels zwischen Ortszentrale und Hausanschluss verhandeln. Erst wenn die Verhandlungen erfolglos bleiben, kann die ComCom entscheiden.

Dass es zu keiner Einigung kommt, ist bereits absehbar. Mit einer einzigen Ausnahme hätten sich die Swisscom und die alternativen Telekomanbieter in den letzten neun Jahren noch nie einvernehmlich gefunden, sagte Furrer.

«Wir werden vor der ComCom klagen, nachdem die sogenannten Verhandlungen mit der Swisscom über die Bühne gegangen sind», kündigte Tele2-Chef Roman Schwarz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA an.

Tele2 und Sunrise hatten empört auf die Preisankündigung der Swisscom reagiert, die von ihnen künftig für den Zugang zur letzten Meile 31 Fr. pro Monat und Anschluss verlangt. Gleichzeitig wird die Swisscom ihren eigenen Endkunden für den Telefonanschluss weiterhin 25.25 Fr. in Rechnung stellen.

(bert/sda)

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