Entführer der IKRK-Mitarbeiter verlangen Ende der Fahndung
publiziert: Montag, 19. Jan 2009 / 09:30 Uhr

Manila - Die drei auf den Philippinen entführten IKRK-Mitarbeiter haben sich erneut telefonisch gemeldet. Sie leiteten dabei eine Forderung ihrer Entführer weiter, wie der sagte der Chef der philippinischen Rotkreuzgesellschaft, Richard Gordon, sagte.

Die Entführten seien okay, so ein Lokalsender.
Die Entführten seien okay, so ein Lokalsender.
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Gemäss Gordon verlangen die muslimischen Extremisten ein Ende der militärischen Suchaktion nach den Geiseln.

«Sie haben angerufen und gesagt, dass sie okay sind», sagte er einem Lokalsender. Sie würden gut behandelt und seien unverletzt. «Sie sagten, die Entführer verlangten, dass die Fahndung abgeblasen wird», fügte der philippinische Senator an.

In den Händen von Terroristen

Der Aargauer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die Filipina Mary Jean Lacaba waren am Donnerstag auf der Insel Jolo im Süden der Philippinen entführt worden.

Die drei Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) sind nach Überzeugung des Militärs in den Händen der Terrororganisation Abu Sayyaf, die schon mehrfach Ausländer entführt hat.

Separatisten kämpfen seit Jahren gegen die Staatsgewalt und für einen muslimischen Staat im Süden der mehrheitlich von Christen bewohnten Philippinen. Seit vergangenem Sommer läuft eine umfangreiche Militäroffensive der Armee gegen Abu Sayyaf und andere Rebellengruppen.

(sl/sda)

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