Entführer fordern 1 Mio. Euro Lösegeld
publiziert: Mittwoch, 15. Dez 2004 / 14:44 Uhr

Athen - Mehrere Bewaffnete haben in Griechenland einen Linienbus mit 26 Fahrgästen entführt. Die Entführer sollen nach unbestätigten Berichten eine Million Euro Lösegeld gefordert haben.

Eine Million Euro für das Leben der Passagiere: So soll der Deal lauten.
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Zudem wollen sie freies Geleit zum Athener Flughafen. Am Vormittag liessen sie nach griechischen Fernsehberichten drei Frauen und zwei Männer frei. Die Identität und das Motiv der Kidnapper blieb unklar.

Einige griechische Medien berichteten, bei den Entführern handele es sich um Russen, die nach Russland fliegen wollten. Das russische Aussenministerium betonte, die griechischen Behörden hätten mitgeteilt, ihnen lägen keine Hinweise darauf vor.

Mit Sprengung des Bus gedroht

Das griechische Fernsehen sprach von Albanern, die zurück nach Albanien wollten. Der griechische Ministerpräsident Kosta Karamanlis verschob seinen Abflug zum EU-Gipfel nach Brüssel.

Die zwei bis drei Geiselnehmer hätten Sprengstoff dabei und damit gedroht, den Bus in die Luft zu sprengen, sollte ihre Forderung nicht erfüllt werden, hiess es in Medienberichten.

Der Bus, der auf der Fahrt vom Vorort Marathon ins Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen war, wurde von Hunderten Polizisten umringt. Nach Berichten griechischer Medien feuerten die Tätern mehrere Schüsse auf Polizisten ab. Ein Passant sei dabei verletzt worden, hiess es.

(rp/sda)

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