Entführte Mitarbeiter nach eigenen Angaben unverletzt
publiziert: Samstag, 17. Jan 2009 / 09:17 Uhr / aktualisiert: Samstag, 17. Jan 2009 / 13:10 Uhr

Manila - Das Internationale Rote Kreuz (IKRK) hat nach eigenen Angaben mit den drei auf den Philippinen entführten Mitarbeitern «einzeln» am Telefon sprechen können. Die drei hätten erklärt, sie seien unverletzt, sagte IKRK-Sprecher Marçal Izard in Genf.

Das IKRK setzte inzwischen seine Tätigkeiten im Süden der Philippinen vorübergehend aus.
Das IKRK setzte inzwischen seine Tätigkeiten im Süden der Philippinen vorübergehend aus.
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Die drei Entführten, darunter der 38-jährige Schweizer Andreas Notter, hätten die philippinische Delegation des IKRK selbst angerufen, sagte Izard gegenüber der Nachrichtenagentur SDA weiter. «Wir waren sehr froh, die Stimmen der Drei zu hören.»

Wie es den seit Donnerstag Verschleppten gesundheitlich tatsächlich gehe, könne auf Grund eines Telefongesprächs nicht beurteilt werden, schränkte Izard ein. Das IKRK sei weiter sehr besorgt über die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter.

Weiterhin kein Kontakt zu Geiselnehmern

Sie waren am Donnerstag nach einer Gefängnisinspektion auf der Insel Jolo im Süden der Philippinen von Bewaffneten entführt worden. Mit dem Schweizer Notter wurden auch eine Filipina und ein Italiener als Geiseln genommen.

Wer hinter der Entführung steckt, bleibt ein Rätsel: Gemäss Izard hat das IKRK weiter keinen Kontakt zu den Geiselnehmern. «Wir wissen nicht, wer es ist», sagte er. Es lägen auch keine Forderungen auf dem Tisch.

Steckt Abu Sayyaf hinter der Entführung?

Die philippinische Armee geht davon aus, dass die islamistische Terrororganisation hinter der Geiselnahme steckt. In der Region kämpfen Separatisten für einen eigenen Staat für die Muslime kämpfen.

Das IKRK setzte inzwischen seine Tätigkeiten auf der Insel Jolo im Süden der Philippinen vorübergehend aus. Jolo gilt neben der Insel Basilan als Hochburg der Abu Sayyaf. Die Gruppe wird für mehrere spektakuläre Entführungen unter anderem von westlichen Touristen und für Bombenanschläge auf den Philippinen verantwortlich gemacht.

(tri/sda)

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