Entführte Rotkreuzmitarbeiter melden sich
publiziert: Dienstag, 27. Jan 2009 / 13:52 Uhr

Genf/Manila - Die drei auf den Philippinen entführten Rotkreuzmitarbeiter haben sich erneut gemeldet. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) mit.

Den Entführten gehe es den Umständen entsprechend gut.
Den Entführten gehe es den Umständen entsprechend gut.
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Der Schweizer Andreas Notter, der Italiener Eugenio Vagni und die Einheimische Mary-Jean Lacaba konnten per Telefon kurz mit ihren IKRK-Kollegen auf den Philippinen sprechen. Die Hilfsorganisation hatte zuletzt am Samstag Kontakt zu den Entführten.

«Sie sagten, es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Sie hatten eine ruhige Stimme und wir hoffen, dies ist ein gutes Zeichen», sagte der operationelle Leiter des IKRK in Asien, Alain Aeschlimann, zu dem Gespräch vom Wochenende.

Bedingungslose Freilassung gefordert

Das IKRK forderte erneut die umgehende und bedingungslose Freilassung der Mitarbeiter. Die drei waren am 15. Januar auf der Insel Jolo im muslimischen Süden des Landes von separatistischen Rebellen der Terrorgruppe Abu Sayyaf verschleppt worden.

Aus Armeekreisen verlautete, dass die Entführer fünf Millionen Dollar Lösegeld fordern. Das IKRK hat nach eigenen Angaben keine Lösegeldforderung erhalten. Die Armee sucht mit mehr als 1500 Soldaten nach dem Versteck der Entführer. Abu Sayyaf hat schon mehrfach mit spektakulären Entführungen Schlagzeilen gemacht und Lösegeld erpresst.

(tri/sda)

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