Enttäuschender Grand Prix für Sauber-Petronas
publiziert: Sonntag, 12. Mai 2002 / 17:40 Uhr

Spielberg - Ein schwerer Unfall zwischen Nick Heidfeld und Takuma Sato überschattete am Sonntag den Grand Prix von Österreich für das Sauber-Petronas-Team.

Zudem war auch noch Felipe Massa vorzeitig durch einen Aufhängungsschaden ausgefallen, so dass das Team aus Hinwil auf dem A1-Ring keinen Grund zum Feiern hatte, nachdem Nick Heidfeld und Felipe Massa im Qualifying auf dem A1-Ring noch ihre besten Startplätze einfahren konnten.

Zunächst verloren beide Sauber-Petronas-Fahrer am Start Plätze. Nick Heidfeld konnte zwar zunächst auf Platz drei vorfahren, verbremste sich dann aber in der 'Remus'-Kurve und viel auf Platz sechs zurück. Nach der ersten Safety-Car-Phase fand der Grand Prix für "Quick Nick" ein abruptes Ende, als er beim Anbremsen der zweiten Kurve die Kontrolle über seinen C21 verlor und rückwärts in die Seite des Jordan-Hondas von Takuma Sato krachte. Während der Mönchengladbacher mit einem Schock und einer Prellung davonkam, musste Takuma Sato mit einem Rettungshubschrauber zu näheren Untersuchungen in ein Krankenhaus geflogen werden. Allerdings ging der Horrorunfall für den Japaner offenbar auch glimpflich ohne Brüche aus.

Der 25-Jährige löste vermutlich mit einem Fahrfehler den schweren Unfall in der 28. Runde aus: "Ich hatte einen grossartigen Start, konnte beide BMW-Williams-Fahrer überholen und lag auf dem dritten Platz in der ersten Runde. Nachdem sie mich überholt hatten war ich Fünfter, alles lief gut. Aber nach der Safety-Car-Phase fuhr ich mit David Coulthard Seite an Seite auf die Haarnadel zu. Ich sah eine Staubwolke, als Alexander Yoong vor uns wirklich hart und früh bremste und möglicher Weise betätigte ich in Folge dessen das Pedal zu stark, während die Bremsen noch kühl waren. Ich verlor die Kontrolle über das Auto und rutschte dann rückwärts über das Gras. Ich bin sehr froh, dass Takuma okay ist."

Bereits nach sieben Runden musste Felipe Massa seinen C21 an der Box abstellen. Der 20-Jährige, der beim Start von Platz sieben auf Rang elf zurückgefallen war, hatte hinten links einen Aufhängungsschaden zu beklagen und konnte so keine weiteren WM-Punkte einfahren.

Der Brasilianer zeigte sich nach dem Rennen über seinen frühen Ausfall sehr enttäuscht: "Kimi Räikkönen drängte mich in der ersten Kurve von der Strecke ab und ich verlor einige Plätze, aber ich griff wieder an als ich merkte, dass die linke hintere Aufhängung in Kurve drei offenbar defekt war. Mein rechtes Vorderrad kam vom Boden ab und ich konnte das gar nicht glauben, also kam ich an die Box und musste aufgeben."

Technikdirektor Willy Rampf war froh, dass der Unfall von Nick Heidfeld glimpflich ausging: "Vermutlich war der Aufhängungsschaden bei Felipe ein Resultat des Dramas in der ersten Kurve, aber auf jeden Fall haben wir bereits eine Untersuchung in die Wege geleitet. Es scheint, dass Nick hart bremsen musste, nachdem diese nach der Safety-Car-Phase noch kühl waren, aber das Wichtigste ist, dass beide Fahrer, er und Sato, einen unangenehmen Unfall ohne Verletzungen überstanden haben."

Quelle: www.f1total.com

(kil/news.ch)

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