Olympia: Curling Frauen
Enttäuschung der Curlerinnen wich Freudentränen
publiziert: Freitag, 22. Feb 2002 / 10:32 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Feb 2002 / 11:49 Uhr

Salt Lake City -Skip Luzia Ebnöther brach während der Interviews unmittelbar nach dem verlorenen Curlingfinal für kurze Zeit in Tränen aus. "Ich bin sehr enttäuscht", sagte sie, fügte aber an: "Ich glaube, in ein paar Stunden wird die Enttäuschung verflogen sein, und dann freue ich mich bestimmt über das Silber."

Hier weinen die Schweizer Curlerinnnen noch aus Enttäuschung, bei der Siegerehrung waren es dann aber Freudentränen.
Hier weinen die Schweizer Curlerinnnen noch aus Enttäuschung, bei der Siegerehrung waren es dann aber Freudentränen.
So kam es denn auch. Den über 15'000 Zuschauern auf der Medals Plaza in Salt Lake City zeigten die fünf Power-Frauen auf dem Podest ihr strahlendstes Lächeln, und das war nicht aufgesetzt. In den Augenwinkeln zeigten sich keine Tränen der Enttäuschung mehr, höchstens Tränen der Freude.

'Third' Mirjam Ott, der das knappe Scheitern im Kampf um Gold vielleicht am meisten zu schaffen machte, legte die Gram auch spätestens während der Schweizer Jubelfeier im 'House of Switzerland' ab. Die Silbermedaille war für sie "die Entschädigung für die ganze Mühsal". Und die Bernerin bilanzierte: "Der Aufwand hat sich gelohnt."

Ob Nadia Röthlisberger, Laurence Bidaud, Tanya Frei, Mirjam Ott und die Zürcherin Luzia Ebnöther über diese Saison hinaus zusammenbleiben werden, ist noch offen. Zuerst werden sie vom 9. bis 16. März die Finalrunde der Schweizer Meisterschaft bestreiten -- nicht vor den Kameras der Weltöffentlichkeit, sondern vor höchstens ein paar hundert Zuschauern in der Curlinghalle Arlesheim. Danach wollen sich entscheiden, wies weitergeht.

Die Silbercurlerinnen sind in einem Alter -- vier von ihnen um die 30, Bidaud 34 --, in dem sie ohne Weiteres noch eine Olympiade anhängen und sich Turin 2006 zum Ziel nehmen könnten. Erfahrung ist im Spitzencurling sehr viel wert.

(Peter Lerch, Ogden /sda)

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