Enttäuschung für Simon Ammann
publiziert: Samstag, 28. Nov 2009 / 16:51 Uhr / aktualisiert: Samstag, 28. Nov 2009 / 19:05 Uhr

Simon Ammann musste sich beim Weltcup-Auftakt der Skispringer in Kuusamo überraschend mit dem zwölften Platz begnügen.

Weit abgeschlagen: Simon Ammann.
Weit abgeschlagen: Simon Ammann.
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Die windanfällige Schanze in Kuusamo (Fi) sorgte für ein überraschendes Ergebnis beim Weltcup-Auftakt. Die Top-Favoriten scheiterten, Björn Einar Romören (No) flog zum Sieg.

Die beiden Favoriten Simon Ammann und Gregor Schlierenzauer mussten das Top-Resultat bereits im ersten Durchgang abschreiben. Sie gerieten nach dem Absprung in eine Windwalze, setzten bereits nach 124 Metern auf und landeten auf den Zwischenrängen 24 und 25. Der Rückstand auf Skiflug-Weltrekordhalter Björn Einar Romören betrug bereits 15 Meter. Da die im Sommer neu getestete Wind- und Anlaufregel noch nicht angewendet wird, gab es für die schlechten Verhältnisse keinen Punkterabatt.

Rückschlag trotz Traumflug

Ammann gelang zwar in der Reprise ein Traumflug auf 140 Meter, doch für den Top-Ten-Platz reichte es als Zwölfter knapp nicht. Das Resultat ist nicht bloss im Hinblick auf den Gesamtweltucp ärgerlich. Vorläufig muss der Schweizer nun durch die kräftezehrende Qualifikation.

Das Ausscheiden von Weltmeister Andreas Küttel im ersten Umgang lässt sich nicht allein durch den Wind erklären. Mit 102 Metern missriet ihm der Sprung total, obschon er am Freitag im Teamspringen noch eine klare Aufwärtstendenz hatte erkennen lassen. Auch Rückkehrer Janne Ahonen verpasste den Cut und Top-Mann Harri Olli kam mit 77 Metern nicht über den letzten Rang hinaus. Von den Schweizer Nachwuchskräften schlug sich Pascal Egloff besser als Rémis Français. Doch es reichte beiden nicht in die Top 30.

Als der Halbzeitführende Romören als letzter Springer in die Spur ging, lag der erst 18-jährige Deutsche Pascal Bodmer in Führung. Der Schützling im Team von ex-Schweizer-Trainer Werner Schuster hatte am Kuusamo-Wochenende noch keinen schlechten Sprung gezeigt und schien die Überraschung zu schaffen. Doch Romören, der sich nach Meinung vieler Experten noch auf Formsuche befindet, legte nach 139,5 noch 139 Meter in den Hang und siegte überlegen.

Schlussstand:
1. Björn Einar Romören (No) 299,8 (139,5/139). 2. Pascal Bodmer (De) 290,7 (133/141). 3. Wolfgang Loitzl (Ö) 290,4 (136,5/136,5). 4. Michael Uhrmann (De) 289,4 (138/135). 5. Andreas Jacobsen (No) 283,4 (130/140,5). 6. Shohei Tochimoto (Jap) 282,7 (135,5/136). 7. Andreas Kofler (Ö) 282,5 (129/141). 8. Johan Remen Evensen (No) 277,6 (137,5/129,5). 9. Daiki Ito (Jap) 275,5 (133,5/134).

10. Noriaki Kasai (Jap) 273,5 (127/138). 11. Martin Koch (Ö) 271,5 (128,5/136,5). 12. Simon Ammann (Sz) 269,2 (124/140). 13. Martin Schmitt (De) 266,7 (126,5/135).

Ferner: 34. Janne Ahonen (Fi) 102,4 (115,5). 35. Pascal Egloff (Sz) 99,6 (114,5). 46. Andreas Küttel (Sz) 75,6 (102). 47. Rémi Français (Sz) 74,2 (101,5). 50. Harri Olli (Fi) 23,1 (77).

(ht/Si)

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