Entwarnung nach Tsunami-Warnung in Japan
publiziert: Dienstag, 21. Dez 2010 / 21:19 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 21. Dez 2010 / 22:59 Uhr
Die Seismographen registrierten ein Beben der Stärke 7,4.
Die Seismographen registrierten ein Beben der Stärke 7,4.

Tokio - Mehr als hundert Menschen sind nach einer Tsunamiwarnung am frühen Mittwochmorgen auf verschiedenen japanischen Inseln in Sicherheit gebracht worden. Nachdem zunächst vor Wellen von bis zu zwei Metern Höhe gewarnt wurde, stufte die nationale Wetterbehörde den Alarm später etwas herab.

Laut Geophysischem Institut der USA hatte sich zuvor ein Beben nahe der Insel Chichijima, rund tausend Kilometer südlich der Hauptstadt Tokio ereignet. «Die Warnung wurde heruntergestuft, dennoch sollten die Dorfbewohner weiter evakuiert bleiben», sagte ein Beamter der Insel Chichijima.

Etwa 120 Bewohner der Insel Chichijima sowie 50 Menschen auf der Insel Hahashima wurden in höher gelegene Gegenden gebracht. Verletzte oder Sachschäden gab es bislang nicht.

Laut Wetterbehörde gilt die Tsunami-Warnung für die Küsten im Süden und Südwesten des Landes. Es sei mit einer Welle von einem halben Meter zu rechnen. Weniger als eine Stunde nach dem Beben hatte eine erste Welle von 30 Zentimetern Höhe dem Fernsehsender NHK zufolge bereits Chichijima getroffen.

Weitere Wellen von 10 bis 30 Zentimetern Höhe hätten andere Inseln getroffen, darunter Hachijojima südlich von Tokio.

Das Beben mit der Stärke 7,4 hatte sich um 02.19 Uhr (Dienstag, 18.19 Uhr MEZ) in 14 Kilometern Tiefe im Pazifischen Ozean ereignet. Wenige Minuten später wurden die Menschen in den betroffenen Gebieten per Lautsprecher aufgefordert, sich in höhere Gegenden zu begeben. Die Warnung wurde auch auf Englisch, Koreanisch, Chinesisch und Brasilianisch übersetzt und stetig wiederholt.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der Regelung nicht ausgenommen.
Auch das AKW Mühleberg, das 2019 stillgelegt werden soll, ist von der ...
Nachweis bis 2020 gefordert  Brugg AG - Die Atomaufsichtsbehörde ENSI hat die Erdbebengefährdung für die Schweizer AKW-Standorte festgelegt; Die Betreiber müssen erneut nachweisen, dass ihre Anlagen einem sehr starken Erdbeben standhalten. Die Vorgaben sind strenger und umfangreicher als früher. mehr lesen 
Zweimal 6,8  Quito - Ecuador ist am Mittwoch von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Bei einem Beben am Mittwochmittag (Ortszeit) wurde wie zuvor schon bei einem Erdstoss in der Nacht die Stärke 6,8 gemessen, wie Präsident Rafael Correa mitteilte. mehr lesen  
Altstadt von Friaul.
40 Jahre nach starkem Erdbeben  Udine - Der italienische Staatschef Sergio Mattarella hat am Freitag des verheerenden Erdbebens in Friaul Julisch Venetien gedacht, bei ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 12°C 23°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 13°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 12°C 21°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 12°C 23°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 12°C 23°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 13°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 12°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten