Erdbeben der Stärke 3,3 in Basel
publiziert: Freitag, 2. Feb 2007 / 06:52 Uhr / aktualisiert: Freitag, 2. Feb 2007 / 11:17 Uhr

Basel - In der Region Basel hat die Erde am Morgen wegen des stillgelegten Geothermie-Projekts erneut gebebt: Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) registrierte um 4.54 Uhr einen Stoss der Stärke 3,3 auf der Richterskala.

Das Beben erreichte eine Stärke von 3,3 auf der Richterskala.
Das Beben erreichte eine Stärke von 3,3 auf der Richterskala.
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Das Beben sei deutlich zu spüren gewesen, sagte ein Zeuge in Basel, der von der Erschütterung geweckt wurde, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Auch der Erdbebendienst schreibt in seiner Mitteilung, dass das Beben in der Nähe des Epizentrums deutlich spürbar gewesen sei.

Schäden seien jedoch bei dieser Stärke nicht zu erwarten, versicherte Urs Krodolfer vom Erdbebendienst auf Anfrage. Wie bei den letzten drei Malen handle es sich um ein Folgebeben des Basler Geothermie-Projekts. Das Epizentrum befinde sich wahrscheinlich am gleichen Ort, neben dem Bohrloch des Erdwärme-Projekts im Basler Stadtteil Kleinhüningen.

Keine Schadensmeldungen

Bei der Basler Polizei gingen bis am Vormittag keine Schadensmeldungen ein. Rund 40 Personen hätten wegen des Erdstosses bei der Einsatzzentrale angerufen, sagte ein Sprecher des Sicherheitsdepartements Basel-Stadt.

Das Erdwärme-Projekt hatte im Dezember und Januar in Basel dreimal die Erde mit Stärken von 3,1 bis 3,4 beben lassen. Nach dem ersten grösseren Erdstoss am 8. Dezember war es jedoch gestoppt worden. Im Januar wurde der Abbau des Bohrturms eingeleitet.

Auch künftig mit Beben zu rechnen

Vergangene Woche beschloss die Basler Regierung, bis Ende Jahr eine Risikoanalyse vorzulegen und dann weitere Entscheide zu treffen. Laut Krodolfer ist aber auch künftig noch mit weiteren Beben zu rechnen. Doch die Anzahl und die Stärke werde abnehmen.

Grund der Erdstösse ist laut einer Mitteilung der Projektbetreiberin Geopower AG, dass sich der Druck des im Zuge des Erdwärme-Projekts in den Boden gepressten Wassers weiter abbaut. An der Bohrstelle war bis zum 8. Dezember in rund fünf Kilometer Tiefe Wasser unter hohem Druck ins Gestein gepresst worden.

(fest/sda)

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