Erdbeben in Indonesien: Fast 4300 Todesopfer
publiziert: Sonntag, 28. Mai 2006 / 12:20 Uhr

Yogyakarta - Die indonesische Regierung hat die Weltgemeinschaft nach dem Erdbeben auf Java um Hilfe gebeten.

Am stärksten betroffen war die Provinz Yogyakarta.
Am stärksten betroffen war die Provinz Yogyakarta.
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Das Aussenministerium in Jakarta teilte mit, die indonesischen Botschaften seien aufgefordert, humanitäre Hilfe zu mobilisieren.

Damit solle die Belastung der regionalen und landesweiten Behörden gemindert werden. Die Schweiz hat bereits Hilfe zugesagt: Der Bund bewilligte 100 000 Franken und vier Schweizer Hilfswerke nochmals 400 000 Franken. Auch sind Experten aus der Schweiz ins Katastrophengebiet gereist.

470 Nachbeben

Die Zahl der Toten nach dem schweren Beben am Samstag erhöhte sich unterdessen auf mindestens 4285, wie die indonesische Regierung mitteite. Meteorologen registrierten etwa 470 Nachbeben, das schwerste davon mit einer Stärke von 5,2 auf der Richter-Skala. Der Hauptstoss hatte eine Stärke 6,3 gehabt.

Am stärksten betroffen war die Provinz Yogyakarta. Zwischen 10 000 und 20 000 Menschen sollen verletzt worden sein. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes sind wurden 200 000 Menschen obdachlos.

(bert/sda)

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