Bis zu 200 in Trümmern eingeschlossen
Erdbeben in Neuseeland fordert mindestens 65 Tote
publiziert: Dienstag, 22. Feb 2011 / 07:19 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Feb 2011 / 15:48 Uhr
Die Erde bebte nach Augenzeugenberichten mehr als eine Minute lang.
Die Erde bebte nach Augenzeugenberichten mehr als eine Minute lang.

Wellington - Nach dem schweren Erdbeben am Dienstag in Neuseeland sind nach Angaben der Behörden noch bis zu 200 Menschen in den Trümmern eingeschlossen.

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Mehr als 100 Menschen wurden gegen Mitternacht (Ortszeit) noch in den Trümmern vermutet. Das Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala ereignete sich um 12.51 Uhr Ortszeit (00.51 Uhr MEZ).

Die Erde bebte nach Augenzeugenberichten mehr als eine Minute lang. Mehrstöckige Büroblocks und der Turm der Kathedrale stürzten ein, Strassen brachen auf, mindestens zwei Linienbusse wurden unter herabstürzenden Trümmern begraben.

Tausende rannten in Panik auf die Strasse. Rettungskräfte und freiwillige Helfer suchten in den Trümmern nach Verschütteten. Immer wieder mussten sie ihre Arbeit aber wegen der über 30 Nachbeben unterbrechen. Diese erreichten eine Stärke von bis zu 5,6 auf der Richterskala.

«Der schwärzeste Tag Neuseelands»

Ministerpräsident Key sagte vor dem Parlament, die Schäden seien enorm und die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen. Die Einwohner würden aufgefordert, zu ihrer eigenen Sicherheit die Stadt zu verlassen. Die Behörden verhängten den Ausnahmezustand. Der Flughafen von Christchurch wurde geschlossen und das Spital evakuiert.

Key sprach von einer «Tragödie» für die Stadt und das ganze Land. «Wir sind Zeugen des schwärzesten Tages Neuseelands», sagte er. «Die Menschen sitzen Hand in Hand am Strassenrand - das ist eine Gemeinde in völligem Leid», sagte Key. «Was noch vor einigen Stunden eine lebendige Stadt war, ist jetzt in die Knie gezwungen.»

Queen Elizabeth II. sprach den Angehörigen der Opfer des Erdbebens in Neuseeland ihr Beileid aus. In einem Schreiben an Premierminister Key erklärte sie am Dienstag, sie sei «zutiefst betroffen» über das Unglück. Die britische Queen ist auch Königin von Neuseeland, das zum Staatenbund Commonwealth gehört.

(bert/sda)

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