Erdbeben in Nordchina
publiziert: Sonntag, 17. Aug 2003 / 08:49 Uhr

Peking - Bei einem Erdbeben im Norden Chinas sind mindestens 2 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Durch das Beben mit der Stärke 5,9 auf der Richterskala wurden zudem mindestens 2600 Häuser zerstört.

Wie das seismologische Büro in Peking am Sonntag mitteilte, konnte das gesamte Ausmass der Schäden noch nicht erfasst werden. Nach den anfänglichen Erschütterungen in der autonomen Region Innere Mongolei seien bislang rund 60 Nachbeben mit Stärken von bis zu 4,4 auf der Richterskala registriert worden.

Das Epizentrum des Bebens lag zwischen Bairin Zuoqi und Ar Horqin Qi, etwa 500 Kilometer von Peking, wie amtliche Medien berichteten.

Ein 30-köpfiges Expertenteam des nationalen Erdbebenamtes brach nach den Erdstössen noch am Samstagabend in die Innere Mongolei auf. Sie sollen Hilfsmassnahmen organisieren und die Schäden begutachten, erklärte das seismologische Büro.

(bsk/sda)

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