Mindestens 150 Verletzte
Erdbeben in der Türkei forderte 35 Menschenleben
publiziert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 13:19 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 17:26 Uhr

Ankara - Bei zwei Erdbeben in der Türkei sind mindestens 35 Menschen getötet worden. 111 Menschen seien in der Region Afyon im Westen des Landes verletzt worden. Das teilte der Krisenstab des Innenministeriums in Ankara mit.

Bei dem Erdbeben der Stärke 6 kamen Dutzende Menschen ums Leben.
Bei dem Erdbeben der Stärke 6 kamen Dutzende Menschen ums Leben.
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Das erste Beben hatte nach Angaben des Strassburger Erdbeben-Observatoriums die Stärke 5,6 auf der Richterskala. Das zweite Beben eine Stunde später erreichte die Stärke 6,0. Am schwersten betroffen war die Bergregion um die Städte Cay und Bolvadin in der Region Afyon.

Die Erdstösse waren im gesamten Zentrum und Nordwesten des Landes zu spüren. Menschen rannten in Panik auf die Strasse. Aus mehreren Städten des Landes machten sich Rettungsmannschaften auf den Weg. Auch Ministerpräsident Bülent Ecevit will in das Erdbebengebiet reisen.

Bereits sind erste Hilfsangebote aus dem Ausland eingetroffen. Die türkische Regierung geht nach den bisherigen Lageberichten jedoch nicht davon aus, dass internationale Hilfe nötig sein wird.

Bei zwei schweren Erdbeben im August und November 1999 waren in der Türkei rund 20'000 Menschen ums Leben gekommen.

(sk/sda)

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