Erdogan fordert Aufhebung des Handelsembargos gegen Nordzypern
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 21:38 Uhr

Nikosia - Der türkische Ministerpräsident Erdogan hat ein Ende des Handelsembargos gegen die international nicht anerkannte Türkische Republik Nordzypern gefordert. Dies sei das dringendste Problem nach der Öffnung der Grenze im geteilten Zypern.

Recep Tayyip Erdogan bekräftigte bei einem Besuch im türkischen Nordteil der Mittelmeerinsel den türkischen Standpunkt, dass es auf der Insel zwei getrennte Staaten sowie zwei in jeder Hinsicht gleiche Völker mit unterschiedlicher Religion und Sprache gebe.

Bei einer Lösung des Zypernproblems müsse man sich von diesen Tatsachen leiten lassen. Die Türkei trete auf dieser Grundlage für eine gerechte und dauerhafte Lösung ein. Es müsse nach Wegen gesucht werden, eine neues gemeinsames Staatengebilde auf einem Klima des Vertrauens zu errichten.

Dagegen bekräftigte der zyprische Präsident Tassos Papadopoulos, dass eine Lösung allein mit vertrauensbildenden Massnahmen nicht erreicht werden könne. Sie kann es nur geben, wenn die türkisch-zyprische und die türkische Seite ihre Philosophie der zwei Staaten ändern, sagte Papadopoulos im Fernsehen.

Auch die griechische Regierung betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen Staates auf Zypern. Davon werden wir nicht abweichen, sagte ein Sprecher in Athen.

Eine Wiedervereinigung der Insel, wie sie UNO-Generalsekretär Kofi Annan vorgeschlagen hatte, war vor allem am Widerstand des türkisch-zyprischen Volksgruppenführers Rauf Denktasch gescheitert. Daraufhin hatte Denktasch am 23. April überraschend die Grenze zwischen den beiden Teilen Zyperns geöffnet.

Zypern, das am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union werden soll, ist seit 1974 zwischen Griechen und Türken geteilt.

(bert/sda)

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