Erdogan sieht Türkei in Schlüsselrolle
publiziert: Samstag, 9. Feb 2008 / 10:38 Uhr

München - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sieht sein Land in einer Schlüsselrolle für die Weltpolitik. Die Türkei sei ein zentraler strategischer Vermittler zwischen West und Ost, sagte er zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz.

Recep Tayyip Erdogan kündigte an, weiter konsequent gegen die PKK vorzugehen.
Recep Tayyip Erdogan kündigte an, weiter konsequent gegen die PKK vorzugehen.
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Vor 350 hochrangigen Gästen sagte Erdogan weiter, der Beitritt seines Landes zur EU wäre ein positives Signal für die gesamte muslimische Welt.

Die Türkei könne eine Allianz zwischen den Kulturen garantieren. Mit dem Beitritt ist nicht vor 2015 zu rechnen. Gegen eine Vollmitgliedschaft der Türkei gibt es in der EU Widerstand.

Erdogan warnte vor einer Globalisierung des Terrorismus. Er rief die internationale Staatengemeinschaft auf, Terrororganisationen weltweit entschlossen zu bekämpfen, darunter auch die Kurdische Arbeiterpartei PKK.

«Hand in Hand» gegen den Terror

Der Terror sei keine nationale, sondern eine internationale Angelegenheit. Dagegen müsse man «Hand in Hand» zusammenarbeiten. Die NATO rief er eindringlich auf, bei ihrem Einsatz in Afghanistan «keinen Schritt» zurückzuweichen.

Zur türkischen Militäroperation gegen die PKK im Nordirak sagte er, diese sei keinesfalls gegen die Zivilbevölkerung gerichtet. Die Türkei begehre auch nicht «eine handbreit irakischen Bodens». Von der PKK gehe aber eine «offene Bedrohung» für die Türkei aus, betonte er.

Man werde die Militärschläge deshalb «so lange wie nötig» fortsetzen. Mit Blick auf die Atompolitik des Iran sprach er von zuversichtlichen Entwicklungen und setzte sich eine diplomatische Lösung ein. Besorgt zeigte er sich über die Lage im Libanon.

(rr/sda)

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