Dabei existierten in Europa vor 125 Jahren für die alten, die sich nicht auf ihre Familie verlassen konnten, bestenfalls Armenhäuser und Altenheime von Gemeinden und Städten oder wohltätigen Organisationen. Zum Teil leisteten auch Firmen freiwillig Rentenzahlungen an ihre pensionierten Arbeiter. Aber das Alter war generell eine Zeit der Angst vor Armut und Hunger.
Unterdessen haben wir hohe Ansprüche an unser Leben nach der Arbeitszeit entwickelt. Die «Existenz» reicht nicht mehr und wer will es einem verdenken. Doch die steigende Lebenserwartung könnte diesem Anspruch einen Strich durch die Rechnung machen. Dies war auch das Argument von Parlament und Bundesrat, als es darum ging, über die Kürzung der eigenen Renten zu entscheiden.
Aber es war die denkbar falsche Frage zur falschen Zeit, denn die Argumente der Initianten fanden bei den Wählern sehr offene Ohren. Die demographische Realität hingegen nicht. Sind die Schweizer also dumm? Sind wir zu drei Vierteln mathematische Analphabeten? Oder herrscht einfach das Gefühl, dass der Umwandlungssatz vor allem gekürzt werden sollte, um die Kassen der Versicherungen und Banken, die ein sicheres Geschäft mit den Zwangseinlagen haben, noch besser zu füllen?
Sogar im Gespräch mit Leuten aus der Versicherungsbranche, die ihre Namen nicht genannt haben wollen (aus verständlichen Gründen), kam zum Ausdruck, dass die BVG ein Riesengeschäft sei, an dem viele Leute sehr gut verdienten. Die Tatsache, dass gut 10% der gigantischen Beitragssumme für die Verwaltung draufgeht, ist für die einen ein Beweis für die Effizienz des Systems, für viele allerdings genau das Gegenteil: handelt es sich doch um Prämien, für die kaum Marketing- oder Inkasso-Massnahmen anfallen, es sei ein bestelltes Feld, das einfach abgeerntet werden könne.
Zudem hat in den letzten Jahren ein bestimmtes Gefühl gegenüber der Finanzbranche Besitz von der öffentlichen Meinung genommen: blankes Misstrauen. Jene Kreise, die einem die momentane Krise eingebrockt haben, wollen sich jetzt ausgerechnet auch noch aus dem Rententopf bedienen!
Vor diesem Hintergrund wird das wuchtige «Nein» des Schweizer Stimmbürgers verständlich, doch die Tatsachen bleiben sich gleich. Die Chancen, dass Sie, geschätzte Leser, 85 oder gar 90 Jahre alt werden, sind gut. Schon jetzt sind viele Neu-Rentner körperlich und mental besser in Form als dies ältere Berufstätige vor wenigen Jahrzehnten waren. Aus wenigen Jahren des Ruhestandes vor dem Dahinscheiden sind unterdessen Jahrzehnte geworden.
Schon seit langer Zeit befindet sich unsere Gesellschaft in einem Umbruch. Immer weniger Berufstätigen stehen immer mehr Rentner gegenüber und einer annähernd gleich bleibenden Lebens-Arbeitszeit ein immer längerer Rentenbezug.
Diese beiden Faktoren zusammen lassen sich nicht schönreden, wegrechnen oder unter einen auch noch so grossen Teppich kehren... sie sind Fakt und wenn wir die Erfindung «Ruhestand» retten wollen, sind neue Ideen dringend nötig.
Dabei sollten nicht nur Rentenkürzungen in Betracht gezogen werden oder die – eigentlich sehr vernünftige aber sowohl bei Arbeitern als auch Unternehmen unbeliebte – Erhöhung des Rentenalters. Unsere Gesellschaft sollte zum Beispiel von den Fähigkeiten älterer Menschen profitieren können und diese dabei unterstützen, nach dem Eintritt ins Rentenalter ihre Leistungsfähigkeit auf freiwilliger Basis einzubringen, so selbst aktiv zu bleiben und gleichzeitig die Sozialgemeinschaft zu unterstützen, die sie mit versorgt.
Die Einführung der Altersrenten und Pensionen war einst ein grosser, mutiger Wurf. Doch die Zeiten haben sich geändert. Und zwar so stark, dass ein neuer, grosser Wurf fällig ist und diese grossartige Erfindung auf den Prüfstand muss. Allerdings sind Pfründe abgesteckt, Besitzstände etabliert, Widerstände vorprogrammiert. Die Altersrente ist kein Naturgesetz, sie ist eine Erfindung und wenn wir sie nicht bald neu erfinden, könnte sie irgendwann ein Ding der Vergangenheit sein. Aber wenigstens hätten wir dann noch die Gravitation... immer noch besser als gar nichts, oder?
(von Patrik Etschmayer /news.ch)
toll - die einen glauben, andere denken; aber nicht wirklich viel. wie wäre es denn mal mit aufklärung und handeln, damit unsere rente auch auf sichereren beinen steht:
- transparenz gewährleisten
- anlagebedingungen klären
- verwaltungskosten definieren
- zinsertragsverwendung regeln
- rentenhöchstanspruch regeln
dass löcher bestehen, ist allen klar. woher sie kommen auch.
nun sind kreative lösungen gefragt. der bund und die wirtschaftskapitäne machen sich es viel zu einfach: AHV plündern, IV zweckentfremden und nun die berufliche vorsorge melken. super!
keine tendenz des bundes, der bürgerlichen und grossen lobbies endlich mit offenen karten zu spielen. schwarzer peter verteilen und wahlkampf betreiben. that's all!
ich frage mich wirklich , wann ihr auf die idee kommt die 3. säule auch noch zu enteignen und belasten. viel fehlt ja nicht mehr.
auch vom verfasser des artikels hätte ich etwas mehr schneid erwartet: vogel strauss journalismus, ist halt so, nun dürfen die dummen bezahlen.
denkanstoss: rentenanstalt skandale (swiss life), herr markus weisskopf und konsorte ...
wenn verwalter zu schurken werden & behörden bzw. politiker wirtschaftskriminalität decken und fördern!
der grundgedanke schweizer versicherer ging definitiv den bach runter ...
23:51
Respol bestätigt Ölfeld vor Rio de Janeiro23:25
Kloten-Präsident Bircher präsentiert Investorengruppe23:17
Dragovic tritt an FCB-Meisterfeier gegen Bundesrat Maurer nach23:13
Atomgespräche enden ohne Durchbruch23:09
Daniel Radcliffe amüsierte sich über Kinozuschauer23:03
Google löscht Inhalte wegen Urheberrecht22:54
Valiant schluckt Finma-Rüge22:42
Griechische Banken erhalten Unterstützung22:39
Ehepaar wegen Entführung von Baby verurteilt22:21
Finalvorstösse für Haller und das Team, Capelli erfüllt Kriterien22:10
Gemeinden dürfen «warme Betten» bewilligen- Letzte Meldungen
- Freie Stellen aus den Berufsgruppen PR, Corporate Communications, Redaktion, Verlagswesen, Werbeberatung, -text, Oeffentliche Verwaltung, Lehrer, Dozenten, Sozial-, Heilpädagogen, Sozial-, Jugendarbeit
- Empfangsmitarbeiterin/Empfangsmitarbeiter (ca. 20%)
Die Berner Fachhochschule BFH ist eine anwendungsorientierte Hochschule. 28 Bachelor-, 20... Weiter - fachperson für die behindertenbetreuung, teilzeit 80-100 %, m/w (referenz 2066)
referenz: 2066 aufgaben: bei dieser anspruchsvollen tätigkeit übernehmen sie folgende... Weiter - Verantwortliche(r) Technische Dokumentation
Die Schweizer Firma Krämer AG ist in der Pharma-Industrie international ein Begriff. Mit rund 40... Weiter - Fachperson Betreuung mit Freude an kreativen Tätigkeiten
Zusammen mit einem Pflegeteam sind Sie verantwortlich für den Tagesablauf von ca. 20 Bewohnerinnen... Weiter - Technischen Redakteur Instandhaltung (m/w)
Stadler Rail Group, Weiter - Lehrperson für Deutschunterricht (19 Lektionen)
Der Lehrauftrag ist befristet bis Ende Schuljahr 2012/13 und kann bei Eignung verlängert werden.... Weiter - FH-Dozent/in Studiengang Soziale Arbeit
FH-Dozent/in Studiengang Soziale Arbeit Weiter - Marketing/Kommunikations SB/Assistent/in 100%
Ihre Hauptaufgaben: Sie unterstützen in täglichen MAKO Projekten Sie erarbeiten Werbe- und... Weiter - Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für Wirtschaftspsychologie / Empirische Wirtschaftsforschung
Die Kalaidos Fachhochschule Schweiz (www.kalaidos-fh.ch) ist die erste privatrechtlich... Weiter - une professeure HES (filière Soins infirmiers)
une professeure HES (filière Soins infirmiers) Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen.

Internetpräsenz aufbauen?
www.dahinscheiden.ch www.pruefstand.org www.luftwiderstand.com www.berufstaetige.ch www.sozialgemeinschaft.org www.gravitation.com www.pensionistendasein.ch www.stimmbuergers.org www.altersrenten.com www.vergangenheit.ch www.hintergrund.org
Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

| wetter.ch | ||||||||
| DO | FR | SA | SO | MO | DI | |||
| Zürich | 11°C | 21°C | ||||||
| Basel | 12°C | 20°C | ||||||
| St.Gallen | 12°C | 22°C | ||||||
| Bern | 11°C | 25°C | ||||||
| Luzern | 15°C | 26°C | ||||||
| Genf | 13°C | 26°C | ||||||
| Bellinzona | 15°C | 32°C | ||||||
| mehr Wetter von über 6000 Orten | ||||||||
- Dragovic tritt an FCB-Meisterfeier gegen Bundesrat Maurer nach
- FCZ holt Mario Gavranovic
- Nati gegen Deutschland mit elf Legionären?
- Puel zurück an die Côte d'Azur
- Montandon bleibt in St. Gallen
- Stadt Zürich diskutiert mit Fussballfans über Umgang mit Pyros
- Aufatmen in Genf: Servette erhält Lizenz
- GC schnappt sich Aaraus Topskorer
- Rekordzuschauerschnitt trotz wenig Spannung
- Marc Zellweger tritt zurück
- Heskey auf Klubsuche
- Mehr Fussball-Meldungen
- Wie weit geht die Glaubensfreiheit?
- Neues Führungsduo
- Als die Welt noch eine Scheibe war
- Aus unserer Serie «Berühmte Messfehler der Menschheitsgeschichte»
- Europäisches Stiersein
- Europäischer Klimabericht
- Auf Kollisionskurs
- Da steht ein Tor auf dem Platz
- Tsch, tsch
- Waschechte Schweiz
- Die Schweizer Infrastruktur freut sich auf den achtmillionsten Einwohner
- Mehr Satire
- Respol bestätigt Ölfeld vor Rio de Janeiro
- Valiant schluckt Finma-Rüge
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Swiss erhöht die Ticketpreise für Europa
- Lohnschere 2011 etwas weniger gespreizt
- Swisslos erwirtschaftet Rekordgewinn von 354 Millionen Franken
- Allianz Suisse steigert Gewinn im ersten Quartal
- «Gruyère»-Vereinigung wirft alt Bundesrat Joseph Deiss hinaus
- Schlappe für Goldhasen von Lindt&Sprüngli
- Bergbahnen ziehen durchzogene Bilanz
- Logitech baut bis zu 45 Stellen ab
- Weitere Wirtschaftsmeldungen
- Sonnenenergie laut Swissolar im Aufwind
- Solar Impulse startet zum interkontinentalen Flug
- Die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatte braucht nachhaltigen Schub
- Dank Emissionshandel Ausstoss von Treibhausgasen 2011 gesunken
- Solarskilift Tenna erhält Umweltpreis
- Umwelt-Klo spült mit 0,2 Liter
- ElCom senkt Entschädigung für Wasserkraftwerke der Romande Energie
- PlanetSolar am Ziel
- Sauber-Team ist klimaneutral
- Palmöl bedroht Weltklima
- ZeroEmission-lowEx-Gebäude (Teil 2)
- Letzte Meldungen
- Apple-Boss Cook verdient am meisten in USA
- Mobile Schadsoftware wird immer raffinierter
- Wenig User bezahlen für Apps
- Google Maps fliegt bei iOS raus
- Smartphones verdrängen Handys
- Sammelklage gegen Apple zugelassen
- Neues MacBook Pro mit Retina-Display?
- Little Printer für Android und iPhone
- Updates für WhatsApp und den Adobe Flash-Player
- Stromverbrauch durch Internet übersteigt Produktion eines AKW
- WhatsApp Sniffer spioniert private Handy-Chats aus
- Letzte Meldungen
- AdA Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom
- Salsa
- Gute Texte - schlechte Texte
- Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen / AdA FA-M1
- ECDL Prüfung
- ECDL Prüfung
- Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Elements
- Protokolltechnik
- Nothilfe
- Einstieg in die digitale Fotografie (Kompaktkamera)
- Weitere Seminare
































































