Erfolgreiche Wiederansiedlung des Bartgeiers
publiziert: Donnerstag, 7. Jun 2007 / 14:38 Uhr

Zernez - Im Nationalpark werden kommenden Samstag zum vorerst letzten Mal zwei Bartgeier ausgewildert. Die Wiederansiedlung ist so erfolgreich, dass in der Schweiz Aussetzungen in nächster Zeit kaum mehr notwendig sind.

Aktuell geht man von rund 150 Bartgeiern in der Schweiz aus.
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Die Wiederansiedlung sei eine Erfolgsgeschichte, sagte der Präsident der Stiftung Pro Bartgeier, der Bündner alt Regierungsrat Luzi Bärtsch, in Chur vor den Medien. Wenn es weiterhin erfolgreiche Bruten in freier Natur gebe, müssten in der Schweiz zunächst keine weiteren Jungtiere ausgesetzt werden.

Die beiden Geier, die am Samstag ihre Freiheit erhalten, tragen die Namen «Samuel» und «Blick». Sie stammen aus den Tierpärken Goldau SZ und Berlin.

Die mit einer Spannweite von bis zu drei Metern grössten heimischen Vögel sind auch im Internet präsent. Seit drei Jahren werden einzelne Jungtiere mit Satellitensendern versehen, womit deren Flüge virtuell nachvollzogen werden können. Auch «Samuel» und «Blick» werden mit solchen Geräten ausgestattet, sagte der Leiter des Projektes «Bartgeier unterwegs», Daniel Hegglin.

Nachwuchs wieder präsent

Der Startschuss zum Wiederansiedlungsprojekt im europäischen Alpenraum erfolgte 1978 in Morges VD. Für die Umsetzung des Vorhabens in der Schweiz wurde 1999 die Stiftung Pro Bargeier (SPB) gegründet.

Eine natürliche Brut war in Graubünden letztmals 1885 bei Vrin im Lugnez beobachtet worden. Doch inzwischen ist der Nachwuchs im Alpenraum wieder präsent. Dieses Jahr schlüpften zehn Junge in Freiheit, seit 1997 waren es 43 Freiland-Geburten.

Ausgewildert wurden bis Ende letzten Jahres 144 Tiere, wovon 24 im Nationalpark. Weitere elf kommen dieses Jahr hinzu. Die Population im gesamten Alpenraum wird auf derzeit 150 Vögel geschätzt.

(rr/sda)

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