Vergangenheitsbewältigung
Erfolgreicher Start für die Wiedergutmachungsinitiative
publiziert: Sonntag, 1. Jun 2014 / 09:17 Uhr
Für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen bis 1981 verlangt die Initiative einen Fonds über 500 Millionen Franken sowie eine wissenschaftliche Aufarbeitung.
Für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen bis 1981 verlangt die Initiative einen Fonds über 500 Millionen Franken sowie eine wissenschaftliche Aufarbeitung.

Bern - Für die Volksinitiative zur Wiedergutmachung für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sind nach zwei Monaten Sammlung nach Angaben der Initianten bereits 45'000 Unterschriften zusammengekommen. Die Sammelfrist läuft noch bis zum 1. Oktober 2015.

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Den Zwischenstand nach zwei Monaten Sammlung gab der Hauptinitiant Guido Fluri in Interviews mit der «Zentralschweiz am Sonntag» und der «Ostschweiz am Sonntag» bekannt. «Das stimmt uns zuversichtlich, dass wir unseren Zeitplan einhalten und noch dieses Jahr einreichen können», sagte er. Benötigt werden 100'000 Unterschriften.

Für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen bis 1981 verlangt die Initiative einen Fonds über 500 Millionen Franken sowie eine wissenschaftliche Aufarbeitung. Die Unterschriftensammlung lässt sich die Guido-Fluri-Stiftung eine Million Franken kosten, wie Fluri im Interview sagte.

Der Bund will für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen 5 Millionen Franken aus Lotteriegeldern in einen Fonds einschiessen. Dies kündigte das Bundesamt für Justiz im Januar an, nachdem ein Runder Tisch mit Betroffenen eine entsprechende Empfehlung formulierte.

(asu/sda)

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