Erhöhtes Lungenkrebsrisiko jetzt durch Bluttest erkennbar
publiziert: Donnerstag, 4. Sep 2003 / 08:46 Uhr

New York - Ein neuer Bluttest enthüllt erstmals, wer ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs in seinem Erbgut trägt. Der am Weizman-Institut entwickelte Test stützt sich auf eine genetische Eigenart, die die Gefahr von Lungentumoren verzehnfacht.

Das Enzym OGG1 spiele eine ganz wichtige Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs.
Das Enzym OGG1 spiele eine ganz wichtige Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs.
Die israelischen Forscher stellten ihre Entdeckung im Journal of the National Cancer Institute der USA vor. Danach spielt das Enzym OGG1 eine ganz wichtige Rolle bei der Entstehung von Lungenkrebs.

OGG1 ist ein Reparatur-Enzym, das Zellen von Gen-Bausteinen befreit, die durch Zigarettenrauch, ultraviolette (Sonnen-) Strahlen oder andere Umweltfaktoren Schaden genommen haben. Mit diesen Reparaturen am DNA-Material beugt OGG1 Tumoren in der Lunge vor.

Winzige Änderungen an dem OGG1-Gen berauben dieses der Fähigkeit, schädliche DNA zu reparieren oder zu beseitigen, und vervielfachen damit das Krebsrisiko.

Das Team in Israel fand bei 40 Prozent ihrer Lungenkrebspatienten eine deutlich verringerte OGG1-Aktivität. Im Vergleich dazu hatten nur 4 Prozent der gesunden Kontrollpersonen niedrige OGG1-Werte.

(bsk/sda)

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