Erhöhtes Risiko für Verletzungen und Unfälle bei Alkoholkonsum
publiziert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 13:59 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 14:23 Uhr

Lausanne - Dass Alkoholkonsum die Unfall- und Verletzungsgefahr erhöht, belegt nun eine Studie. Das grösste Risiko liegt bei gelegentlichen Rauschtrinkern.

Das höchste Risiko liegt laut Studie bei Menschen, die sich gelegentlich einen Rausch antrinken.
Das höchste Risiko liegt laut Studie bei Menschen, die sich gelegentlich einen Rausch antrinken.
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Die Studie des Lausanner Universitätsspitals CHUV und der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) wurde im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) erstellt.

Befragt wurden rund 8700 Patientinnen und Patienten in der CHUV-Notfallaufnahme.

Das höchste Risiko liegt demnach bei Menschen, die sich gelegentlich einen Rausch antrinken, ansonsten aber risikoarm Alkohol konsumieren.

Dieses Konsummuster sei in der Bevölkerung sehr verbreitet, heisst es in einer SFA-Medienmitteilung. Deshalb dürfe sich die Prävention nicht auf chronische Vieltrinker beschränken.

Erhöhte Gewaltbereitschaft

Am meisten Einfluss hat der Alkohol auf das Gewaltverhalten: Bei den Männern ist die Hälfte aller gewaltbedingten Verletzungen dem Alkohol zuzuschreiben; bei den Frauen sind es 23 Prozent.

Auch bei Unfällen und Verletzungen in der Freizeit (z.B. bei der Ausübung von Hobbys und im Ausgang) spielt Alkohol eine grosse Rolle: 40 Prozent der Freizeitunfälle von Männern und 20 Prozent von Frauen sind alkoholbedingt.

Die Verletzungen durch Verkehrsunfälle sind zu 12 Prozent (Männer) respektive zu 10 Prozent (Frauen) alkoholbedingt, und von den Stürzen gehen bei Männern 20 Prozent auf das Konto des Alkohols, bei Frauen 12 Prozent.

(bert/sda)

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