«Erhöhung der CO2-Abgabe problematisch»
publiziert: Montag, 10. Dez 2007 / 12:17 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Dez 2007 / 15:23 Uhr

Bern - Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse bezeichnet eine weitere Erhöhung der CO2-Abgabe als problematisch. Ihr mangle es an ökonomischer Effizienz und ökologischer Treffsicherheit, heisst in einer Mitteilung.

Economiesuisse fordert die Teilnahme am CO2-Zertifikatehandel.
Economiesuisse fordert die Teilnahme am CO2-Zertifikatehandel.
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Eine umfassende Lenkungsabgabe auf CO2 habe eine geringe Kosteneffizienz, weil die CO2-Vermeidungskosten in der Schweiz sehr hoch sind, schreibt economiesuisse. Der Wirtschaftsdachverband stützt sich dabei auf eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

Die auf den 1. Januar 2008 in Kraft tretende Einführung der CO2-Abgabe auf Brennstoffe werde allerdings von economiesuisse akzeptiert, betonte Gentinetta. Er stehe auch klar hinter dem Umsetzungsmechanismus.

Gemäss der Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) zur «ökologischen Steuerreform in der Schweiz» kann aber die CO2-Abgabe kaum «als Kernstück einer effizienten schweizerischen Klima- und Energiepolitik» dienen.

Alternativer Mix

Die Studie schlägt einen alternativen Mix an politischen Massnahmen vor. Im Vordergrund stehen die Einbindung der Schweiz in den internationalen Handel mit Emissionszertifikaten und die verstärkte Nutzung der flexiblen Massnahmen des Kyoto-Protokolls.

Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2012 ihre Treibhausgasemissionen um 8 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Da über 80 Prozent dieser Emissionen auf CO2 entfallen, hat die Schweiz ein spezielles Reduktionsziel für dieses Gas festgelegt. Bis 2010 muss der CO2-Ausstoss um 10 Prozent oder 4 Millionen Tonnen sinken.

(ht/sda)

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