Ermordete russische Journalistin wurde beerdigt
publiziert: Freitag, 17. Jul 2009 / 09:03 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Jul 2009 / 18:59 Uhr

Moskau - Die ermordete russische Menschenrechtlerin Natalia Estemirowa ist laut Augenzeugen am Donnerstag in der Kleinstadt Koschkeldi in Tschetschenien beerdigt worden.

Natalia Estemirowa wurde in Tschetschenien beigesetzt.
Natalia Estemirowa wurde in Tschetschenien beigesetzt.
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Ein Augenzeuge berichtete laut der Nachrichtenagentur Reuters, Freunde hätten den Leichnam der 50-Jährigen aus Inguschetien abgeholt. Dort war Estemirowa am Mittwoch tot aufgefunden worden.

Vor der Bestattung hätten Freunde und Familie in Estemirowas Heimatdorf Ischkoi-Jurt Abschied von der Toten genommen, sagte der Augenzeuge.

Die Ermordung der Bürgerrechtlerin löste weltweit Entsetzen und Trauer aus. Kollegen von Estemirowa richteten schwere Vorwürfe an die kremltreue Regierung in Tschetschenien. Sie beschuldigten sie, hinter dem Mord zu stehen. Der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow bestreitet dies.

Aufklärung der Tat gefordert

Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft, die USA, UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und Menschenrechtsorganisationen forderten von Russland eine Aufklärung der Tat.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew kündigte die Bestrafung der Mörder an. Freunde von Estemirowa fürchten jedoch, dass das Verbrechen wie andere Morde an Bürgerrechtlern unaufgeklärt bleibt.

Natalja Estemirowa wurde am Mittwoch in der autonomen russischen Kaukasus-Republik Inguschetien tot aufgefunden. Vor der Bluttat war sie im benachbarten Tschetschenien entführt worden.

(fkl/sda)

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Ja, Sie haben recht, caissa!
Nur, bei Gaddhaffi ist die Welt eine andere, als bei uns. Wenn WIR dahin reisen, das sagten Sie ja eben auch, dann WISSEN wir, was uns blühen kann - wegen nichts!

WIR müssen also entscheiden, politisch-menschlich-pragmatisch, ob die Schweiz die zwei Schweizer Bürger aus Lybien heraus lösen will oder nicht!

Wer dies entscheiden will, entscheiden muss, weiss ich auch nicht. Vielleicht nimmt Frau Calmy-Rey diese Entscheidung für uns ab und tut "es" einfach ! Ich würde ihr auch ein NEIN nicht verübeln ... Aber ein JA zur Rettung von zwei Menschenleben, das würde ich auch begreifen.

ABER nachher sollte Lybien zu denjenigen Staaten gehören, die durch die Schweiz geächtet sind! Weiter reicht unsere Macht bestimmt nicht ... Es ist sogar zu befürchten, dass Gaddhaffi dann andere Aktionen startet, die noch viel tiefer gehen, als "nur" zwei Geschäftsleute an der Ausreise zu hindern ... Ein Flugzeugt mit xxx Menschen an Bord scheint ja bereits auf sein Konto zu gehen!? Es wird nicht der einzige Gewaltsakt (Terrorakt!) sein, der diese Schriftzüge trägt, denke ich!

Darum wird es eigentlich richtig sein, dass wir uns vorsehen ....
Ja, keine Geschäfte mit Despoten oder dubiosen Regierungen treiben
Jeder Tourist oder Geschäftsmann weiss auf was er sich einlässt wenn er Länder mit dubiosen Regierungen, Diktatoren und Despoten besucht. 1963 war ich so blöd als Tourist in die DDR zu reisen. Mir wurde dort von der Polizei der Pass weggenommen und für die Zeit ohne Pass war auch meine Identität weg. Man hätte mit mir machen können was man wollte. Damals wurde mir mein verantwortungsloses Tun bewusst und ich hätte ob meiner Dummheit keine Hilfe von der Schweiz erwarten können oder dürfen. In Zambia erhielt ich 1971grundlos lebenslänglichen Landesverweis. Heute überlege ich mir gut welche Länder ich besuche. Länder wie China, Korea, Kuba, Zimbabwe, Russland, Lybien etc. sind für mich tabu. Nicht weil ich wirklich Angst hätte aber mit jedem Franken den ich dort liegen lassen würde, würde ich auch deren Politik befürworten und unterstützen. So muss jeder selber sein Handeln verantworten. Auch wir Schweizer haben doch Ehrgefühle und mindestens so ehrliche wie Herr Gaddhaffi. Diese so schnell wegzuwerfen ist mir zu billig. Richtig wäre Herrn Gaddhaffi an seine Aufrichtigkeit und sein Ehrgefühl zu apellieren denn er weiss wohl auch dass sein Söhnchen sich in der Schweiz auch nicht ehrenhaft benommmen hat oder seinem Papi eine schönere Geschichte und vielleicht nicht die ganze Wahrheit erzählt hat. Schade eben dass es in Lybien wenige mutige Journalisten gibt und auf dem Erdenrund zu viele feige Regierungen.
Ja, das weiss ich auch, dass ...
... Mobbing der heutige Begriff für "ellbögle" oder intrigieren, oder verunglimpfen, verleumden oder schlecht machen, usw. ist.
Ziel des Mobbings ist es ja, dass der/die Angegriffene soweit gebracht werden will, dass er/sie "geht" - von alleine, wenn es reicht ... Wenn es nicht klappen will, so scheuen sich nicht wenige Chefs - die machen oft perfide Mobbingübungen ... - härtere Massnahmen zu ergreifen. Lügen werden verbreitet, Arbeitswerkzeug ist plötzlich nicht mehr da, Dokumente verschwinden, usw. usf. ...

Dass dabei Menschen kaputt gehen, seelisch ..., scheint nicht zu zählen - es ist aber auch niemand da, dies zu verhindern. Weder das Gesetz, noch irgend eine allseits geachtete und wirksame Kontrollstelle steht den Gemobbten, in der Regel, zum Hilfe leisten zur Verfügung!

Ich habe es zwar einmal erlebt, dass eine Bekannte von mir in einem grossen Berner Spital lange Zeit von einem "Chef" gemobbt wurde ... solange, bis die Gemobbte sich an den psychologischen Dienst dieses Spitals wenden konnte, die eine Stelle eigens für solche Vorfälle hatte ... Von diesem Moment an enspannte sich die Situation nach und nach, weil ein systemorientiertes Gesprächs- und Vermittlungsverfahren den Übeltäter zurück binden konnte ... Wäre die Gemobbte nicht selbst stark gewesen, so hätte sie nocht viel mehr Schaden genommen ...

Bezgl. Ghaddaffi weiss ich auch nicht, wie man dieses Monster zurück binden könnte ... Aber ich hörte, dass man seine Reaktionen daran messen müsse, welchen Erfahrungshintergrund da wesentlich mit spielt und zählt.

Die Traditionen bei Beduinen, um einen solchen handle es sich bei Ghadaffi ...., sind sehr streng und Vater Ghadaffi würde sein Gesicht nachhaltig verlieren, wenn er nachgeben würde! Da ist der Vater in einem Land, wo es nicht verziehen wird, wenn man dem Sohn etwas vorwirft, was aus der Sicht des Vaters nichts Falsches ist, weil man dies in Lybien offenbar tun darf!

Bei uns darf man so etwas nicht, darum reagierte unsere Polizei! Zu Recht übrigens, meine ich - und doch müssen WIR wohl über UNSEREN eigenen Schatten springen und dieses Unverrückbare aus Respekt vor unseren eigenen Landsleuten, die dort nun schon lange (mehr als ein Jahr lang?) nicht mehr ausreisen können ...!

Dieses über den "eigenen Schatten springen" heisst, dass eine geeignete, rangmässig von Ghaddafi akzeptierte Person, zu diesem Herrn ... gehen muss und ihn, in Kenntnis der Gepflogenheit, die es dafür braucht, erkennen lassen, wie wir IHN, aus SEINER Sicht doch gut verstehen können - und dass es uns wirklich leid tue, dass ER unsere Handlungsweise NICHT akzeptieren könne ...! Dass WIR uns, in seiner Sprache, entschuldigen müssen, scheint mir klar ...

Man muss Ghadaffi ja nicht zu erkennen geben, dass wir ihn eigentlich nicht mögen und - eigentlich - ihn als verzogenen, alten Bengel betrachten - Wichtig ist doch jetzt, dass unsere zwei Landsleute wieder ausreisen können!!!

Den Rest muss dann in Zukunft passieren - WIR müssen halt nicht mit jedem Despoten Geschäfte treiben, auch wenn sie noch so lukrativ scheinen ... Bei Ghaddafi kann gar kein grosser Gewinn mehr herausgeschaut haben, bei all den Problemen, die man mit diesem G....r bereits gehabt hat ...!
Mobbing ist nur das neue Wort
In der Schweiz hat man dies früher "Ellbögle" genannt. Der Hintergrund des Tuns war und bleibt derselbe. Drängeln für Vorteile und um seinen Arbeitsplatz oder versuchen diesen zu verteidigen mit allen Mitteln und spitzen Ellbogen, vorallem wenn man fachtechnisch nichts ebenbürtiges zu bieten hat. Ich habe dies im In-und Ausland zur Genüge erlebt und weiss mittlerweile dass das kein schweizerisches Phänomen ist. Wir Schweizer haben aber als Geniesser einer Demokratie auf welche die meisten Erdenbürger neidisch sind, das Recht und Mittel uns zu verteidigen. Vergleichsweise zu zahlreichen andern Völkern und Minderheiten haben wir wenig Grund uns zu beklagen. Unsere Kräfte sollten nicht für teils unberechtigte Kritik an unserem Land und System (die sieben Zwerge hinter den sieben Bergen ausgenommen) verpufft werden. Die Energien sollten für Wichtigeres genutzt werden. Auch offen sagen und kund tun was uns nicht passt an anderen Regierungen oder Staatsmännern. Gaddhaffi, Mugabe, Kim Jong Jll und viele andere lassen grüssen. Wir brauchen nicht zu kriechen, uns selber zu beschuldigen oder entschuldigen für banale Angelegenheiten gemessen an den Vorkommnissen in andern Ländern, sonst wird Herr Merz bald mal dem selbsternannten Revolutionsführer Gaddhaffi auf den Knien die Füsse waschen oder lecken müssen.
Ich habe mit Interesse und nickendem Erstaunen, ...
... Ihren Beitrag, kubra, gelesen - ich danke Ihnen dafür! Was Sie da ausführen, war ich bisher von Ihnen nicht gewohnt und freut mich sehr. Ich meine, es stimmt so!

Anzumerken habe ich einzig, dass WIR in der Schweiz dagegen anzukämpfen hätten, was Sie mit " .... Abgesehen von der körperlichen und psychischen Gewalt ist Korruption das Schlimmste aller Übel. ..." umschreiben ...

Die physische, körperliche Gewalt findet in der Schweiz nicht mehr in dem Ausmass statt, wie in vielen Unrechtsstaaten dieser Welt. Dazu zähle ich auch (immer noch!) die meisten Staaten der ehemligen UDSSR (u.a. Russland ...) aber auch viele afrikanische, südamerikanische, nah- und fernöstliche Staaten dazu ... Leider sind auch unsere südlichen Länder, wie Italien und Spanien u.a. nicht so ganz sauber in dieser Beziehung !

WIR hier in der Schweiz haben es zu einer "Meisterschaft" gebracht in der Ausübung von straffrei anwendbarer PSYCHISCHER GEWALT!

Fast alle üben diese Form der Gewalt aus. Unterdessen sind wir Meister darin .... Angefangen beim Bund, dem Staat Schweiz, den einzelnen Behörden.... Die Kantone arbeiten (unbewusst?) auch mit diesem Mittel UND im privaten Bereich wird gemobbt und mit psychischem Druck jegliche Ecke der Macht ausgefüllt - auch im Kleinen ... eben leider !

Mobbing, intrigieren, nötigen, verunglimpfen, staatlich geschützt oder durch Private, alles scheint erlaubt und möglich zu sein - ich denke, weil es Antragsdelikte und keine Offizialdelikte sind ODER juristisch nicht so recht greifbar, menschlich aber sehr wohl erklärbar !

Dabei werden schon nur mit z.B. Mobbing mehr Menschen nachhaltig "zerstört", als durch jeden Waffengang !!
Da sieh mal einer an!
"Es gibt mutige Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu geben für die Menschenrechte. Immer noch und immer wieder. Weltweit. Es gibt so etwas wie ein globales Verständnis dafür, dass Menschen andere Menschen achten und Andersdenkende nicht mit Terror und Folter zu "überzeugen" suchen sollten." Ende des Zitats Kubra.
Vor noch nicht zu langer Zeit haben Sie noch behauptet, das Schweizer Recht fusse nicht auf und in den Menschenrechten, sondern auf dem römischen! (Galdiatoren Sklavenhandel usw.)
Ihre Entwicklung zur Vernunft ist mir eine grosse Freude!
Hackordnung
Zitat caissa

"Es ist die Aufgabe der moderaten und für die zur Demokratie und zur echten Freiheit neigenden Regierungen, Diktatoren und Despoten zu Vernunft und Menschlichkeit zu mahnen und den nötigen Druck aufzusetzen."

Super Idee. Nur wie gesagt - das sind weltweit nicht so viele ("zur Demokratie und zur echten Freiheit neigenden Regierungen").

Die aktuelle Zusammensetzung des UN-Menschenrechtsrates

Region Afrika
Ägypten, Angola,Burkina Faso, Dschibuti,Gabun,Ghana,Kamerun, Madagaskar, Mauritius,Niger,Sambia,Senegal,Südafrika,

Region Asien
Bahrain,Bangladesch,China, Indien, Indonesien, Japan, Jordanien, Katar, Malaysia, Pakistan, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea

Region Osteuropa
Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Russland, Slowakei, Slowenien, Ukraine

Region Karibik und Lateinamerika
Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Uruguay

Region Westeuropa und restliche Staaten
Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Niederlande, Schweiz, Vereinigtes Königreich

Die Projekte, die den Menschen vor Ort wirklich was gebracht haben, wurden unisono an den korrupten Regierungen vorbei organisiert. Ist eigentlich auch klar.
Die Armut ist hausgemacht und hat System.

Es gibt mutige Menschen, die bereit sind, ihr Leben zu geben für die Menschenrechte. Immer noch und immer wieder. Weltweit. Es gibt so etwas wie ein globales Verständnis dafür, dass Menschen andere Menschen achten und Andersdenkende nicht mit Terror und Folter zu "überzeugen" suchen sollten.

Abgesehen von der körperlichen und psychischen Gewalt ist Korruption das Schlimmste aller Übel. Sie führt langfristig zur Armut vieler und der Anhäufung von Reichtum weniger. Je ungerechter die Verteilung der vorhandenen Resourcen, desto höher der Druck auf diejenigen, die diese ungerechtfertigterweise einsacken. Und desto höher die Gewaltbereitschaft der Besitzenden bei der Verteidigung des ergaunerten Geldes.

Wenn noch religiöser Fanatismus hinzukommt, der alles nicht dazugehörende ausschliesst, oder eben mit Gewalt vereinnahmen und assimilieren will, haben wir den Salat.

Mir fällt Neda ein, die junge Frau, die im Iran gestorben ist, weil ein etwa gleichaltriger Baschid (SA des Iran) den Befehl bekam und ausführte, auf unbewaffnete Demonstranten zu schiessen.

Friede ihrer Seele.

Friede der Seele von Natalia Estemirowa, die ihr Leben gab, um die Wahrheit am Leben zu erhalten und das Beste in ihren Mitmenschen zu wecken.
Ja, das glaube ich nun
auch nicht, dass es unbedeutende Leute waren, die so viele eindeutig politisch motivierte Morde begangen haben.
Ich frage mich schon seit Langem, was es einem Kreml eigentlich nützen kann, so viele Journalisten umzubringen oder umbringen zu lassen?
Der Putin ist im Volke beliebt, der Medwedew sitzt sicher im Amt, also wie wären die Morde von der Regierungsseite eigentlich motiviert?
Es gibt doch vielleicht in Russland radikale Gruppen, die glauben im Namen Russlands, der Kirche oder der Regierung zu handeln, sind aber von keiner diese Stellen beauftragt. Es wäre doch immerhin möglich, oder? Möglich doch auch, dass diese Gruppen genau wissen, dass die Regierung in Verdacht gerät, und das genau beabsichtigen.
Wir wissen ja nichts Genaues und können nur vermuten.
Auffallend war allerdings schon, dass nicht gerade viel zur Aufklärung getan wurde, wie Sie zu Recht bemerken..
Mein Beitrag unter dem Titel "Geld ist wichtiger als die Moral" war auch nicht gerade mein bester Beitrag, denn es ging mir vorwiegend um die Reaktionen in der Welt auf diese Morde. Da sehe ich schon, dass im Allgemeinen die Moral hinter dem Profit kommt. Man will ja Geschäfte machen und sich mit niemandem verderben.
Unsere Regierungen, ich meine damit vor allem die westlichen, dürften sich schon mehr ins Zeug legen und mutiger sein. Die andere Seite hat die Geschäfte mindestens genau so nötig wie wir!
Die Möglichkeiten dazu sind jedoch eher bescheiden. Wir könnten mal eine Woche oder so den Gashahn einfach zudrehen, da kämen die Russen ins Schwitzen, aber wir würden frieren. (Das ist bildlich zu verstehen, natürlich weiss ich, dass die Europäer Gasvorräte für viel länger haben.)
Es gäbe so viele schreckliche Dinge zu brandmarken, wir würden nicht fertig damit. Die Massaker auf dem "Platz des himmlischen Friedens", die schon fast vergessen sind, der Völkermord im Sudan, die Niederschlagung der Proteste im Iran, die schreckliche Genitalverstümmelungen der kleinen Mädchen in Afrika, um nur einige zu nennen.
Es ist schon schwer, die Welt so zu sehen wie sie ist, da klammere ich mich halt an den Glauben, dass vielleicht doch hin und wieder ein bisschen Grund zur Hoffnung auf Besserung gibt.
Politik ist scheinbar noch wichtiger als Geld und Moral
Auch wenn Medwedew die Bestrafung der Mörder angekündigt hat, tickt Putins Uhr vielleicht nochmals anders. Die selben Sprüche hat der Kreml ohne Merkels Einwand schon oft fallen lassen. Sollten es vorher oder diesmal aber doch die Ultrarechten gewesen sein dann wurde das Feuer doch von der heutigen Regierung genährt denn sie haben sich nie gegen die "Journalistenverfolgung" gewehrt, hätten also still, wenn nicht sogar mitgeholfen, doch zugeschaut und die "Kremlauswüchse" die Drecksarbeit machen lassen. Lasst uns nicht blauäugig sein und glauben dass ein paar unbedeutende Leutlein einfach so in ein paar Jahren 100, 200 Journalisten umbringen
Kubra, warum der Vergleich mit Krähen?
Es ist sehr einfach den Vergleich einer Spezies aus der Vogelwelt herbeizuziehen. So wie es in der Vogelwelt nicht nur Krähen sondern andere Vogelvölker mit anderen Eigenarten und und Hackordnungen gibt, gibt es auch unter Völkern Unterschiede und deren Regierungen mit unterschiedlichen Auffassungen und Methoden. Es ist die Aufgabe der moderaten und für die zur Demokratie und zur echten Freiheit neigenden Regierungen, Diktatoren und Despoten zu Vernunft und Menschlichkeit zu mahnen und den nötigen Druck aufzusetzen. Genau so wie stillstehen Rückschritt bedeutet, steht schweigen und nichts tun für Resignation. Es genügt nicht, sich unserem Wohlstand und Freiheit bewusst zu sein aber mutigen oder geschundenen Menschen die Hilfe zu verweigern. Ich war 9 Jahre in Afrika und habe erfahren wie politischer Druck und substantielle Hilfe von aussen ein Land zum Guten verhelfen kann. Dabei hat manche "Krähe der andern ein Auge ausgehackt"
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