Erneut 14 Menschen in Mexiko getötet
publiziert: Sonntag, 21. Feb 2010 / 07:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Feb 2010 / 09:48 Uhr

Ciudad Juárez - Im Drogenkrieg im Norden Mexikos sind in der Nacht weitere 14 Menschen ermordet worden, darunter drei Frauen und zwei Studenten. Angaben von Polizei und Justiz zufolge kamen allein in der an die USA grenzenden Stadt Ciudad Juárez zehn Menschen ums Leben.

Die Behörden sind überfordert. (Symbolbild)
Die Behörden sind überfordert. (Symbolbild)
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Darunter war auch ein Elternpaar, das von einer bewaffneten Gruppe mitsamt seinen Kindern aus einem Auto gezerrt und in einiger Entfernung von ihnen erschossen wurde. Acht weitere Mordopfer, darunter eine Frau, die Spuren brutaler Gewalt aufwies, und zwei rund 20-jährige Studenten wurden an anderen Orten der Stadt entdeckt.

In Jimenez im Süden des Bundesstaats Chihuahua wurden zwei mutmassliche Verbrecher bei einem Schusswechsel mit Soldaten getötet. Ein Mann und eine Frau wurden nach Polizeiangaben zudem tot im Zentrum Chihuahuas aufgefunden.

Im Norden Mexikos machen sich mehrere Rauschgiftkartelle die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig. Im Zuge ihrer Offensive gegen das organisierte Verbrechen entsandte die mexikanische Regierung 50'000 Soldaten an mehrere Brennpunkte des Landes.

Seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderón Ende 2006 kamen nach Behördenangaben dennoch landesweit mehr als 15'000 Menschen im Drogenkrieg ums Leben.

(bert/sda)

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