Erneut leichtes Erdbeben in Graubünden
publiziert: Freitag, 18. Jul 2003 / 18:21 Uhr

Davos - In der Region Scalettapass bei Davos GR hat erneut die Erde gebebt. Der Schweizerische Erdbebendienst der ETH Zürich verzeichnete gegen 13.02 Uhr eine Stärke von 3,9 auf der Richterskala.

Schäden seien bei einem Erdbeben von 3,9 auf der Richterskala nicht zu erwarten.
Schäden seien bei einem Erdbeben von 3,9 auf der Richterskala nicht zu erwarten.
Das Epizentrum lag in der Region von Davos, wie die ETH Zürich mitteilte. Es dürfte bis über die Kantonsgrenze hinweg gespürt worden sein. Bereits in der Nacht auf Donnerstag war am gleichen Ort in Graubünden ein Erdbeben mit der Stärke 3,7 auf der Richterskala gemessen worden.

Wenn innert kurzer Zeit mehrere etwa gleich starke Beben in der gleichen Region zu spüren sind, sprechen die Seismologen von einem Erdbebenschwarm. Es sei eher unwahrscheinlich, dass noch grössere Beben folgen werden, hiess es beim Erdbebendienst. Wahrscheinlicher sei, dass der Schwarm langsam abnehme.

Das jüngste Beben sei etwa fünf Sekunden lang spürbar gewesen, sagte Daniel Schorlemmer vom Erdbebendienst auf Anfrage. Er habe mehrere Anrufe von besorgten Bürgern erhalten. Manche Leute hätten es auch gehört. Leichte Erdbeben sind durch einen dumpfen, tiefen Schallton hörbar, sagte Schorlemmer. Schäden seien bei einem Erdbeben dieser Stärke nicht zu erwarten.

Ein grösseres Beben gab es in der Schweiz zum letzten Mal am 22. Februar dieses Jahres. Das Epizentrum lag damals in der Nähe von Strassburg in Ostfrankreich. Das erste von zwei Beben hatte eine Stärke von 5,5 auf der Richterskala, das zweite noch 3,1. Verletzte gab es keine.

Besonders der erste Erdstoss war vom Genfersee bis zum Bodensee deutlich spürbar. Jenes Erdbeben war der stärkste Erdstoss in der Schweiz seit über elf Jahren.

(bsk/sda)

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