Erneut schweres Nachbeben - Flaggen auf Halbmast
publiziert: Freitag, 10. Apr 2009 / 13:00 Uhr / aktualisiert: Freitag, 10. Apr 2009 / 13:30 Uhr

Rom - Am fünften Tag nach dem verheerenden Erdbeben in den Abruzzen hat in der Regionalhauptstadt L'Aquila die Totenmesse für die etwa 290 Todesopfer begonnen. Für das Staatsbegräbnis sind über 200 geschmückte Holzsärge auf dem Paradeplatz einer Polizeischule aufgestellt.

Motorfahrzeug- und Unfallschadenexpertisen, Werteinschatzungen
Technex GmbH
Hauptstrasse 34
2557 Studen
10 Meldungen im Zusammenhang
Auch Regierungschef Silvio Berlusconi und Staatspräsident Giorgio Napolitano sind zu der Trauerfeier angereist. Für die Traueransprache ist die «rechte Hand» von Papst Benedikt XVI., Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, nach L'Aquila gekommen.

Der Papst sprach den Erdbebenopfern «in diesen dramatischen Stunden einer unermesslichen Tragödie» Mut zu. Er bitte Gott inständig darum, «dass alle den Mut haben, weiterhin zu hoffen und nicht der Verzagtheit zu erliegen», heisst es in einer Botschaft während der Trauerfeier verlesenen Botschaft.

In ganz Italien wurde ein nationaler Trauertag ausgerufen. Zum Gedenken an die Opfer wurden landesweit die Flaggen auf Halbmast gesetzt.

Suche geht weiter

Die Suche nach verschütteten Überlebenden in den Trümmern geht weiter. Bis Ostersonntag wollen die Helfer noch nach Überlebenden suchen, dann wird die Aktion eingestellt. Hunderte von Nachbeben haben die Suche in den vergangenen Tagen immer wieder erschwert. Eine Mutter kam mit ihrer Tochter bei einem Nachbeben am Donnerstagabend um.

Der Wiederaufbau wird angesichts zehntausender zerstörter Häuser nach Schätzungen der Regierung 1,2 Milliarden Euro kosten, weil ganze Orte neu aufgebaut werden müssen.

Finanzielle Hilfen

Berlusconis Kabinett beschloss am Donnerstag finanzielle Erleichterungen für die betroffene Bevölkerung und zusätzliche 100 Millionen Euro für den Zivilschutz.

«Ich garantiere, dass wir jetzt alle notwendigen Finanzmittel auftreiben», versprach Berlusconi. «Wir können für den Wiederaufbau in den Abruzzen auch EU-Fonds von 400 bis 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren rechnen», sagte der Regierungschef, der internationale Hilfe zur Krisenbewältigung zuerst abgelehnt hatte.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
L'Aquila - Dreieinhalb Jahre nach dem schweren Beben in den Abruzzen sind sieben Experten wegen ungenügender Warnung vor ... mehr lesen
Bei dem Erdbeben in den Abruzzen waren 309 Menschen ums Leben gekommen.
Vor zehn Jahren wurde in einer Untersuchung auf die mangelnde Erdbebensicherheit der Häuser hingewiesen.
L'Aquila - Die einsturzgefährdeten Gebäude im Erdbebengebiet in den Abruzzen waren seit zehn Jahren aktenkundig. Der Zivilschutz ... mehr lesen
Rom - Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat Ostern mit den Obdachlosen der vom Erdbeben betroffenen Region ... mehr lesen
Rund 38'000 Gebäude sind unbewohnbar oder zusammengebrochen.
Rom - Papst Benedikt XVI. hat bei der Karfreitagsprozession in Rom an die Opfer des schweren Erdbebens in den ... mehr lesen
Er werde für «alle Leidenden» im Katastrophengebiet beten, sagte der Papst.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Es besteht kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.
Rom - Beim verheerenden Erdbeben in Italien sind nach vorläufigen Angaben 279 Menschen ums Leben gekommen. Die Regierung ... mehr lesen
Green Investment Reno/Wien - In einer Erdbeben-Simulation an der University of Nevada in Reno hat das vier mal vier Meter grosse Gebäude aus ... mehr lesen
Baustoff mit Zukunft - gute Wärmedämmung, nachhaltig und erdbebensicher. (Symbolbild)
Silvio Berlusconi reiste zum dritten Mal nach L'Aquila und beschämte mal wieder durch seinen taktlosen Humor.
Rom - Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Italien mit mindestens 272 Toten schwinden die Chancen, weitere Überlebende zu ... mehr lesen
Rom - Mit Spürhunden und unterstützt von Freiwilligen haben tausende Rettungskräfte einen Tag nach dem schweren Erdbeben in den italienischen Abruzzen fieberhaft nach weiteren Überlebenden gesucht. Derweil kam es zu einem starken Nachbeben. mehr lesen  1
Rom - Die Erde bebt in Italien weiter. Um 11.26 Uhr wurden in der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila zwei neue starke Nachbeben ... mehr lesen
Die Menschen sind fassungslos und verzweifelt.
Motorfahrzeug- und Unfallschadenexpertisen, Werteinschatzungen
Technex GmbH
Hauptstrasse 34
2557 Studen
Erste-Hilfe-Lösungen für Unternehmen, Gastgeber, Institutionen und Private.
Kein Spielplatz! (Symbolbild)
Kein Spielplatz! (Symbolbild)
Jugendlicher Leichtsinn  Zug - Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am Bahnhof Zug fast mit dem Leben bezahlt. Er kletterte in der Nacht auf Donnerstag auf einen SBB-Triebwagen und wurde dabei von einem Funken der Fahrleitung getroffen. Er überlebte den Unfall schwer verletzt. 
Auswertung in Oberbayern im Gang  Bad Aibling - Drei Tage nach dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling in Oberbayern ist auch die ...  
Schwierige Aufräumarbeiten und Ursachensuche Bad Aibling - Die Aufräumarbeiten nach dem Zugunglück im bayrischen Bad Aibling kommen nur langsam voran. Auch die Ermittlungen ...
Menschliches Versagen offenbar Ursache für Zugunglück in Bayern Bad Aibling/Berlin/Bern - Das schwere Zugunglück bei Bad ...
Der Rentner stürzte den Abwurfschacht hinunter.
Zirka drei Meter in die Tiefe gestürzt  Am Mittwochvormittag hat sich ein 61-jähriger Mann in Rongellen bei einem Unfall in einem Stall schwer verletzt.  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3724
    Die... Unterstützung von Kriminellen, gepaart mit erheblicher Naivität, könnte ... Di, 09.02.16 16:00
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3724
    Helfen "das 25-jährige Opfer einem Mann aus Gambia Unterschlupf gewährt haben ... Sa, 06.02.16 11:43
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3724
    Die... meisten Karnevalsteilnehmer sind mit absoluter Wahrscheinlichkeit ... Do, 04.02.16 18:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3724
    Erst,... wenn es die ersten Malariafälle in der westlichen Welt gibt, wird ein ... Mo, 01.02.16 22:54
  • JaSchei aus Winterthur 1
    Verkehrsunfall in Slowenien Vier Tote bei Massenkarambolage mit 70 Fahrzeugen Verstehen nicht warum Belgrad, Serbien bei dieser Nachricht am Anfang ... So, 31.01.16 14:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3724
    Die... scharfen Polizeihunde haben offenbar die nötige Wirkung erzielt und die ... Sa, 30.01.16 09:19
  • Kassandra aus Frauenfeld 1664
    Liebe Philomena Vielen Dank für Ihren wirklich humanen Beitrag hier, wo es nur so ... Fr, 29.01.16 11:00
  • jorian aus Dulliken 1737
    Heute Abend kommt auf 3sat.... .... Cannabis Droge oder Medizin. Für mich ganz klar ... Do, 28.01.16 17:27
Kein Spielplatz! (Symbolbild)
Unglücksfälle 18-Jähriger entzündet sich auf Lok Zug - Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am ...
Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt
Das Care Team bietet Firmen in tragischen Situationen psychologische Nothilfe.
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich -3°C 1°C leicht bewölkt, wenig Schneefall bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel -3°C 1°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen -1°C 4°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 1°C 3°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Luzern 1°C 6°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf -1°C 4°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Lugano 2°C 6°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten